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  • Kolumne

    Die Kolumne von
    Annette Reif

Die in der Kolumne formulierten Meinungen geben ausschließlich die Auffassung des jeweiligen Verfassers wieder.

fasten!?

26.02.2020 von Annette Reif
copyright congerdesign Copyright CCO Free Photos – pixabay.com

Am heutigen Aschermittwoch beginnt traditionell die Fastenzeit, bzw. Passionszeit. Habt ihr vor zu fasten? 

Ich finde die Idee gut eine gewissen Weile lang bewusst auf etwas zu verzichten. Dabei übe ich Geduld und arbeite an meiner Frustrationstoleranz. Und dafür eine Zeit zu benutzen, die traditionell dafür verwendet wird macht in meinen Augen Sinn. Im fasten wollen wir Christen uns daran erinnern, dass Jesus auf den Himmel verzichtet hat, auf die Erde kam, so dass wir ihn kennenlernen können, und dann wurde er dafür auch noch grausam ermordet. Mein Verzicht auf etwas lieb gewonnenes ist da noch wenig dagegen…

Doch auf was sollte man verzichten? Etwas das einem schwer fällt, soweit ist es klar. Noch besser vielleicht auch auf etwas, das einem gar nicht gut tut. Und so könnte der Verzicht zur echten Bereicherung werden. Ich lerne etwas vermeintlich immer verfügbares neu schätzen. Wie wärs? Macht ihr mit? Diese 7 Wochen bis Ostern könnten z.B. ein Einstieg in eine fleischreduzierte oder milchreduzierte Ernährung sein. Helfen kann dir dabei die Seite veganstart

Oder Du könntest versuchen in der Fastenzeit bewusster zu kochen und weniger Convinience Produkte zu essen. Oder auf Alkohol zu verzichten, oder jeden Tag eine Erledigung mit dem Rad anstatt mit dem Auto zu machen. Oder bis Ostern keine neue Kleidung kaufen. Oder wie wäre es mit Netflix-Fasten?

Schön finde ich aber auch die Idee in der Fastenzeit bewusst etwas zu tun (anstatt etwas zu lassen). Also z.B. jeden Sonntag jemanden zum Essen zu sich nach Hause einladen. Oder 2x in der Woche einen Spaziergang machen. Oder jedem Nachbarn mal einen Frühlingsgruß vorbei bringen. Oder mich jeden Morgen 5 Minuten hinzusetzen und in mich rein, und auf Gott zu hören. Oder mit dem Kollegen den niemand mag in die Kantine gehen. Oder man könnte sich vornehmen konsequent jede menschenfeindliche Bemerkung (rassistisch, homophob oder frauenfeindlich) in Hörweite als solche zu benennen. Oder jeden Abend aufzuschreiben für was ich heute dankbar bin...

Ich bin überzeugt, dass wofür Du Dich auch entscheidest, Deine nächsten 7 Wochen bereichert werden. Ich wünsche Dir ein offenes Herz und Mut dazu!


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