
Ein neues Parkleitsystem soll in Rottweil künftig helfen, den Parksuchverkehr zu reduzieren. Autofahrer werden gezielt zu den Parkierungsschwerpunkten mit den Parkhäusern „Stadtmitte Nord“ und „Süd“ sowie zum „Berner Feld“ mit den großen Parkplätzen von Testturm und Hängebrücke geleitet. Die ersten Tafeln auf dem Berner Feld wurden bereits installiert – pünktlich zur Eröffnung der Hängebrücke stehen sie.
Bis zur Eröffnung der Landesgartenschau hat die Stadt Rottweil verschiedene Verbesserungen im Bereich Mobilität geplant oder bereits umgesetzt. Dazu gehören beispielsweise der neue Taktfahrplan für Busse und das Parkhaus „Stadtmitte Süd“ – aber auch ein dynamisches Parkleitsystem, um die Besucher künftig noch besser zu lenken. Das Parkleitsystem funktioniert folgendermaßen: Es gibt rein statische Schilder, also die gewohnten Hinweisschilder ohne Anzeige, und es gibt dynamische Schilder, welche mit einer Echtzeitanzeige angeben, wie viele Stellplätze auf den jeweiligen Parkplätzen frei sind. Die Anzeigetafeln werden schon auf den Bundesstraßen und auf der Umgehungsstraße installiert, um die Autofahrer gezielt zu freien Parkplätzen zu leiten. „Künftig werden nur noch die Parkierungsschwerpunkte ausgeschildert, sodass weniger Parksuchverkehr entsteht“, erklärt der städtische Mobilitätsbeauftragte Horst Bisinger. Parkierungsschwerpunkte sind die beiden Parkhäuser sowie das Berner Feld, wo es für die Besucher zusätzlich zu den Parkplätzen beim Testturm auch bei der Hängebrücke einen neuen großen Parkplatz angegeben wird.
Auf dem Berner Feld wird später auch der wichtigste Parkierungsschwerpunkt während der Landesgartenschau sein. Ein Shuttlebus bringt die Besucher dann aufs Gelände, oder sie können über die Brücke in die Stadt gelangen. Noch befindet sich das System im Aufbau, die fünf großen Ortseingangstafeln, bei denen es die Möglichkeit gibt, digital auch Text zu aktuellen Verkehrssituationen einzugeben, sollen aber im Lauf des Sommers installiert werden.