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Grüne bringen Parkhaus im Neckartal ins Gespräch

Die Diskussion über die Rahmenplanung der Landesgartenschau spitzt sich derzeit zu auf das neue Parkhaus am Nägelesgraben. Stimmen die Dimensionen? Ist es gut platziert? Wie jüngst berichtet, lehnte die Gemeinderatsfraktion der Grünen diesen Standort ab: Zu einschneidend der Eingriff in den wertvollen Grüngürtel. Zu schwerwiegend der verstellte Blick auf die historische Stadtkulisse.

Die Grünen drängten daher, alle Alternativen dazu durchzuspielen und den tatsächlichen Bedarf an Parkplätzen gut zu begründen. Sie können nachvollziehen, dass ein verkehrsberuhigter Friedrichsplatz, weniger Parksuchverkehr und ein Parkleitsystem zu einem Stellplatzangebot im Norden der Stadt drängen.

Eine Alternative kam in der letzten Fraktionssitzung Hubert Nowack in den Sinn: ein Parkhaus-Neubau gegenüber dem Kraftwerk im Neckartal. Das fand Interesse. In einem Prüfantrag möchte die Fraktion nun auch diesen Vorschlag durchleuchten lassen. Die Grünen raten zu Weitsicht. Fehlplanungen heute könnten bauliche Fakten schaffen, die von der Entwicklung der Mobilität der kommenden zehn Jahre überrollt werden. Digitalisierung, autonomes Fahren, flächendeckender und nachfragegerechter ÖPNV sowie neue Mobilitäts-Dienstleistungen erfassen zeitverzögert auch den ländlichen Raum. Mobilität geht dann anders - mit weniger PKW-Verkehr.

In ihrem Antrag verweisen die Grünen auf die Bewerbungsbroschüre der Stadt für die Landesgartenschau. Diese erahnt auch schon eine mögliche „Reduzierung von Stellplätzen“. Und weiter rät die Ökopartei auch einzukalkulieren, dass „nahegelegene, private Parkhäuser regelmäßig nicht vollständig oder teils zweckentfremdet belegt sind.“ Das bestehende Parkhaus „Stadtmitte“ würde sicher mehr genutzt, wenn die bequemeren Angebote wegfallen.

Wäre der Schotterparkplatz gegenüber dem Kraftwerk eine Alternative? Die Grünen geben sich keinen Illusionen hin: „Klar, dieser liegt etwas abseits des Stadtzentrums“, schreiben sie in ihrer Pressemitteilung. Er ist aber dennoch gut erreichbar: vier Minuten mit dem Fahrrad bzw. E-Bike, 14 Minuten zu Fuß. Diese Entfernung ließe sich über eine integrierte E-Bike-Verleihstation angenehm bewältigen. Oder auch mit einem kostenlosen, autonom fahrenden Shuttle. Und vielleicht wäre dieses innovative Mobilitätsangebot gar als Testprojekt förderfähig.

Und ein weiteres Plus: Zusätzlich könnte dieses Parkhaus auch in den Abend- und Nachtstunden Besucherinnen und Besuchern diverser Event-Veranstaltungen im Neckartal als Parkraum dienen. So würde der Suchverkehr dort gebündelt und die Rentabilität des Gebäudes durch Mehrfachnutzung verbessert. Und nicht zuletzt: Auch die Lage am Kraftwerk - zwischen Innenstadt, Neckar, Testturm und Hängebrücke - könnte durchaus attraktiv für ein Ankommen in Rottweil sein.

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