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Handwerk braucht mehr Unterstützung von der Politik / Fachkräftemangel großes Problem

Bundestagskandidatin Annette Reif besucht Matratzen- und Möbelmanufaktur Alba
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Die beiden Alba-Geschäftsführer Steffen (links) und Gebhard Herrmann zeigten ihren Handwerksbetrieb der grünen Bundestagskandidatin Annette Reif.

Bundestagskandidatin Annette Reif (Bündnis90/Die Grünen) besuchte jetzt die Firma Alba in Irndorf. Seit 60 Jahren werden hier Matratzen produziert, die ganz individuell auf Kundenwunsch hergestellt werden.

Gegründet wurde Alba von Martin Alber, inzwischen wird der Betrieb von Gebhard und Steffen Herrmann geführt. Zum Portefeuille von Alba gehört seit einiger Zeit auch der Bereich Wohnraumgestaltung. Annette Reif zeigte sich beeindruckt von der Flexibilität des Handwerksbetriebs mit seinen elf Mitarbeitern, das Angebot so passend zu erweitern. Die beiden Geschäftsführer nahmen sich Zeit, der Besucherin ihren Betrieb zu zeigen, in dem man in der Matratzenproduktion mit zwei Ärzten zusammenarbeitet und großen Wert legt auf Nachhaltigkeit und regionale Wertschöpfung: 95 Prozent der Materialien kommen aus dem Ländle, kurze Lieferwege sind ihnen wichtig, und der Betrieb ist nach Ökotex-Standard zertifiziert. Zudem hat Alba keine Verkaufsstellen, die Kunden aus der Region kommen direkt nach Irndorf. Seit einiger Zeit werden hier auch die Lattenroste in der hauseigenen Schreinerei hergestellt.
 
Sehr zu schaffen macht Alba der Fachkräftemangel: Eigentlich werden hier Raumausstatter ausgebildet, doch in den letzten drei Jahren fand sich kein Lehrling. Hier wünschen sich die Herrmanns mehr Untersützung von der Politik: Nicht nur Konzerne wie Daimler und die Lufthansa brauchen Hilfe, auch die kleinen Handwerksbetriebe. Schließlich machen sie das Leben im ländlichen Raum lebenswert und sorgen für Arbeitsplätze. Eine Chance könnte der Umbau in der Automobilindustrie sein: Fachkräfte, die hier nicht mehr gebraucht werden, fehlen im Handwerk. Aber auch hier brauche es die Weichenstellung seitens der Politik, finden die Herrmanns, um den Wechsel schmackhaft zu machen. Annette Reif zeigte sich beeindruckt von der Innovation und Tatkraft des Betriebs und der Familie Herrmann selbst. Einig war man sich auch darin, dass im Bundestag inzwischen genügend Juristen sitzen und eine Kandidatin wie Annette Reif, die selbst aus der Wirtschaft kommt und genug Erfahrung mitbringt, hier sehr gut täte. 

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