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Kultur in der Region erleben: Neuer Museumsführer bietet auch Tour-Tipps

Römer, Kelten, Minnesänger, Eisenbahn und Uhren: Für jeden was dabei
copyright Moni Marcel
Buchpräsentation in der Sammlung Dursch: Torsten Schöll (Verlag Regionalkultur), Dr. Hans-Joachim Schuster, Bernhard Rüth, Karin Gessler, Clemens Joos, Marcel Herzberg (Regionalverband), Martina Meyr (Rottweiler Museen) und Michael Kohler (Verlag Regionalkultur).

115 Museen und 32 dazu passende Touren: Am Freitag wurde der neue Museumsführer für die Region im Rottweiler Dominikanermuseum vorgestellt. Und der hat allerhand zu bieten.

Denn er ist, wie Rottweils Stadtarchivar Bernhard Rüth betonte, ein echtes Standardwerk zum Kulturerbe der Region. Neben den großen Museen findet man auch kleine Heimatstuben und Kunst drinnen und draußen wie die Skulpturenparks von Erich Hauser und Tobias Kammerer bei Rottweil oder den Hohenkarpfen bei Hausen ob Verena. Dabei ist die Bandbreite enorm: Römer, Kelten, bäuerliches Leben, Fasnet, Technik vom Orchestrion bis zur Eisenbahn. Und entsprechend reichhaltig sind auch die 32 Touren, die Kulturjournalistin Karin Gessler alle getestet und beschrieben hat.
 
Hier ist für alle Geschmäcker und Möglichkeiten etwas dabei: Radtouren, Wanderstrecken, Touren, für die man das Auto braucht oder solche, mit der man mit dem Ringzug die Eisenbahngeschichte erleben kann. Eine davon führt vom Hauptbahnhof Tuttlingen entlang der Donau zum deutschen Dampflok- und Modelleisenbahnmuseum in Möhringen, dann geht es mit dem Ringzug über Rottweil nach Trossingen, wo man die einzigartige Geschichte der Trossinger Eisenbahn als erste elektrifizierte Strecke erkunden kann. Aber auch die Sauschwänzlebahn darf nicht fehlen, hier empfiehlt es sich, zunächst die Runde mit der historischen Bahn zu fahren und dann zurückzuwandern, um die Bauwerke zu bewundern.
 
Die Moped- und Technikwelt Blumberg, das Brauereimuseum der Fürstlich Fürstenbergschen Brauerei, das Albert Schweitzer Haus in Königsfeld, selbstverständlich das Freilichtmuseen in Neuhausen - hier fehlt wirklich nichts. Man kann die Geschichte der Mundharmonika samt der von Matthias Hohner erkunden, in der Welt der Kristalle in Dietingen eintauchen, Schramberg als einstiges Weltzentrum der Uhrenfabrikation kennenlernen, auf den Spuren der Fürstenberger radeln von der Donauquelle und dem Residenzschloss bis zur Fürstenbergischen Gruftkirche Maria Hof oder die Römer zunächst im Dominikanermuseum und am Römerbad in Rottweil kennenlernen und dann nach Fischbach radeln, wo einst eine Villa Rustica stand, oder in der Aquademie in Schiltach die Geschichte des Bades betrachten. Viele der Touren sind speziell für Familien mit Kindern geeignet, wenn man sich beispielsweise im Wasserschloss Glatt auf die Spuren von Rittern und Minnesängern begibt oder auf dem Dreifaltigkeitsberg bei Spaichingen die Krippenausstellung im Kloster besucht.

Praktisch: Für das Navi im Auto oder Fahrrad gibt der Führer genaue Ortsangaben, dafür verzichteten die Macher auf Routenkarten. Außerdem sind die meisten Routen ausgeschildert.

Eine hitverdächtige Zahl an Museen sei hier zu finden, so Rüth, und sein Kollege aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis, Clemens Joos, wünscht sich, dass die Leute wieder losziehen und die vielen kleinen Museen der Region erkunden. Denn die hätten unter dem Lockdown besonders gelitten, viele befürchtet, nie wieder öffnen zu können. Dr. Hans-Joachim Schuster, Kreisarchivar von Tuttlingen, betonte, dass eine solche kreisübergreifende Zusammenarbeit keineswegs selbstverständlich sei. "Wir haben hier auf regionaler Ebene einen Vorbildcharakter." Den Museumsführer gibt es auch als E-Book, auf Eintrittspreise wird verzichtet, da diese sich gerne mal ändern. "Das würde seine Halbwertszeit verkürzen", so Berhard Rüth. Dafür findet man die meisten Museen inzwischen digital und auf der Kultur-Webseite der drei Landkreise unter www.trio-k.de
Der Museumsführer ist im Verlag Regionalkultur erschienen, kostet 17.90 Euro und ist im Buchhandel erhältlich.

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