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Herbst im Schwarzwald - Freizeittipps des Schwarzwald Tourismus

copyright Erich Spiegelhalter/ Schwarzwald Tourismus
Zwischen Rhein und Schwarzwaldbergen liegt das Markgräflerland. Es beginnt im Süden bei Freiburg und reicht bis Weil am Rhein. Die Weinberge ziehen sich bis zu den Schwarzwaldwäldern empor, heimelige Winzerdörfer säumen die Straßen, Ackerfelder und Obstwiesen liegen dazwischen. Namhafte Orte sind Staufen, Münstertal, Müllheim, Badenweiler, Kandern. Das Bild zeigt die herbstliche Stimmung am Castel

Im Herbst lassen sich Naturerlebnisse und Genießerfreuden im Schwarzwald besonders gut verbinden: In den Gärten blühen Astern und Chrysanthemen, die Bergwiesen sind in goldenes Licht getaucht, Weinreben und Laubbäume tragen bunte Blätter. In den Winzerdörfern locken Straußwirtschaften mit Flammkuchen, regionalen Spezialitäten und „Neuem Süßen“. Und für Kulturbegeisterte kann Deutschlands sonnigste Ferienregion mit jeder Menge Museen und Galerien aufwarten. Bei Schwarzwald Tourismus (Tel. 0761.896460, www.schwarzwald-tourismus.info) gibt es jede Menge Tipps für einen erlebnisreichen Herbsturlaub.

Wandern durch eine herbstbunte Landschaft

Typisch für den Schwarzwald sind seine bestens ausgeschilderten Wanderwege. Fast 24.000 Kilometer sind nach einem einheitlichen System gekennzeichnet. Wanderer können immer wissen, wo sie sind und wie weit es zum Gasthaus oder zur nächsten ÖPNV-Haltestelle ist. Neben den vielen Fernwanderwegen in der Region, die vier Mal so groß wie das ganze Saarland ist, durchziehen Themen- und Rundwanderwege, Steige und Genießerpfade die Ferienregion im Dreiländereck zu Schweiz und Frankreich.
Die große Auswahl findet sich unter www.wandern-schwarzwald.info.

Schwarzwälder Sagen und Mythen folgt der „Gernsbacher Sagenweg“. Der als „Schwarzwälder Genießerpfad“ zertifizierte Weg führt auf 5,3 Kilometern zu sieben Stationen, über die man sich sagenhafte Geschichten erzählt, etwa zur Klingelkapelle oder zur Engelskanzel. Der Weg ist geprägt von vielen schmalen Pfaden, die auf überwiegend natürlichem Grund verlaufen und rund um das historische Zentrum des unteren Murgtals im nördlichen Schwarzwald führen. Höhepunkt der Tour ist Schloss Eberstein mit Ausblicken über die Weinberge ins Rheintal und ins mittlere Murgtal.

Deutlich länger und etwas anspruchsvoller zu gehen ist der 16 Kilometer lange Schwarzwälder Genießerpfad „Durbacher Weinpanorama“. Die Tour führt durch das Ortenauer Rebland mit Aussichten auf das Rheintal und gleich 42 Seitentäler des blumengeschmückten Fachwerkstädtchens. Höhepunkt ist die Wanderpause bei Flammkuchen oder Badisch Dreierlei und einem Durbacher Wein auf der Burgzinne von Schloss Staufenberg. Kurze knackige Anstiege, phantastische Ausblicke auf Wolfach und das Wolftal und die alte Wallfahrtskapelle St. Jakobus prägen den „Wolfacher Schlossblick“. Die 6,5 Kilometer lange Rundtour im mittleren Schwarzwald startet am Bahnhof in Wolfach und weist mit 230 Höhenmetern nur moderate Steigungen auf.

Der „Hochschwarzwälder Hirtenpfad“ bei Lenzkirch führt als acht Kilometer langer Rundweg an lichten Waldrändern und ausladenden Wiesen entlang. Er erzählt die Geschichte der Hütekinder und der Weidewirtschaft im Hochtal und bietet weite Aussichten über den südlichen Schwarzwald, bei guter Sicht bis in die Alpen. Mehr Infos zu den fast 50 zertifizierten „Schwarzwälder Genießerpfaden“ gibt es unter www.geniesserpfade-schwarzwald.info.

Im „ZweiTälerLand“ nordöstlich von Freiburg empfiehlt sich im Herbst die „Goldener Kopf-Tour“. Die abwechslungsreiche Runde führt knapp 12 Kilometer weit um Elzach herum und punktet mit nur wenigen kurzen Anstiegen. Schnell haben Wanderer die Ausläufer des Städtchens hinter sich gelassen und sind begleitet vom leisen Rauschen der Elz in freier Natur unterwegs. Der Blick schweift weit über Wiesen- und Ackerland, fast versteckt mittendrin die kleine Pfaffenkapelle. Vom Kreuz auf dem Goldenen Kopf sind dann schon wieder die Dächer und Türmchen Elzachs zu erkennen, eine Einkehr in einem der vielen Gasthäuser lockt.
Mehr Infos unter www.zweitaelerland.de.

Den landschaftlichen Zauber des Kaiserstuhls am Westrand der Ferienregion entdecken Wanderer am intensivsten auf dem „Kaiserstuhlpfad“: Knapp 22 Kilometer weit führt er von Nord nach Süd über die höchsten Erhebungen des Weinbaugebiets auf dem erloschenen Vulkan. Von der heimeligen Altstadt Endingens geht es zunächst steil hinauf zur Katharinenkapelle und weiter über die Trockenwiesen des weitläufigen Naturschutzgebiets Badberg. Die besten Aussichten gibt es vom Eichelspitzturm und Neunlindenturm, ehe mit dem 557 Meter hohen Totenkopf der höchste Punkt des Kaiserstuhls erreicht ist. Durch Lösshohlwege und die typischen Weinberg-Terrassen führt der Weg endlich zum Zielort Ihringen ganz im Süden. Mehr Infos unter www.naturgarten-kaiserstuhl.de.

Für eine mehrtägige Wandertour durch die Weinberge im südlichen Oberrheintal empfiehlt sich im Herbst das „Markgräfler Wiiwegli“. Die Wanderstrecke führt gut 90 Kilometer weit durch die Rebenlandschaft zwischen Grenzach bei Basel bis nach Freiburg. Die fünftägige Tour durch Weinberge, Streuobstwiesen, Felder, Wälder und Winzerorte gibt es bei www.original-landreisen.de auch mit Gepäcktransfer und vorgebuchten Übernachtungen.

Mehr als 100 Kilometer weit können Wanderer auch dem „Ortenauer Weinpfad“ durch die schönsten Reblagen von Diersburg südlich von Offenburg bis nach Gernsbach östlich von Baden-Baden folgen. Die Lücke zwischen beiden Wegen schließt der rund 100 Kilometer lange „Breisgauer Weinweg“. Zwischen den Winzerorten thronen Burgen, Schlösser und Kapellen über den Weinbergen.
Mehr Infos zu den drei großen Weinwanderwegen Badens unter www.fernwanderwege-schwarzwald.info.

Vielfältiger Genuss auf dem „Badischen Weinradweg“ Den Herbstzauber am Westrand der Ferienregion Schwarzwald genießen Tourenradler und E-Biker am intensivsten auf einer Etappe des „Badischen Weinradwegs“: Er führt rund 460 Kilometer weit von der Schweizer Grenze bis Laudenbach am Übergang zum Anbaugebiet Hessische Bergstraße. Die abwechslungsreiche Strecke besticht durch Panoramablicke von und auf Weinberge, malerische Winzerorte und Weinverkostungen direkt vor Ort.
Mehr Infos unter www.badischer-weinradweg.de.

Kurze Wege von Winzer zu Winzer

Das Konzept des „Wein-Testivals“ in Waldkirch-Buchholz nördlich von Freiburg verspricht einige genüssliche Stunden: Eine Karte für 18 Euro kaufen und dann bei gleich vier Winzerbetrieben in Buchholz jeweils vier „Schlückle“ Wein genießen. „4x4 Schlückle“ heißt das Angebot und gilt bis zum 31. Oktober 2021. Genießer können also selbst entscheiden, wann sie die vier Weingüter – Franz Xaver, Nopper, Moosmann und die WG Buchholz/Sexau – aufsuchen. Eine Anmeldung ist bei keinem der Weinbetriebe notwendig. Einfach zu den üblichen Öffnungszeiten mit der Karte vorbeischauen, samstags sind die Betriebe bis 18 Uhr geöffnet. Mehr Infos unter www.buchholzer-weine.de.

Kunstvoller Schwarzwald

Kunst gibt es im Schwarzwald nicht nur in Museen, wie die zahlreichen Kunstpfade und Skulpturenwege belegen. Auf ihnen lässt sich die Symbiose zwischen abwechslungsreicher Natur und Kunst wandernd erleben. Am neuen „Vitra Designweg“ von der Tramhaltestelle im Stadtzentrum von Weil am Rhein zum Vitra Campus warten zwölf laternenartige Vitrinen: Sie präsentieren Miniaturen des modernen Möbeldesigns aus der Sammlung des Museums, vom Kaffeehaus-Stuhl von Thonet über Möbel von Le Corbusier bis zu Entwürfen von Charles und Ray Eames. Gar grenzüberschreitenden Kulturgenuss verspricht der „Rehberger-Weg“ zwischen Weil am Rhein und dem schweizerischen Riehen: Er verbindet auf rund fünf Kilometern die Kulturinstitutionen Vitra und Fondation Beyeler. Geleitet von „24 Stops“ des Künstlers Tobias Rehberger lässt sich so die Natur- und Kulturlandschaft im Dreiländereck erkunden.
Mehr Infos unter www.vitra.com.

„Lebendige“ Bilder im Augustinermuseum Freiburg

Die Gemälde von Johann Baptist Kirner (1806-1866) erzählen vom Alltag im Schwarzwald und in Italien: Die Bilder sind so lebendig gemalt, dass man das Lachen der dargestellten spielenden Kinder, das Weinen des Hirten und das Klirren der Gläser förmlich zu hören scheint. Die Ausstellung „Erzähltes Leben“ – vom 27. November 2021 bis 27. März 2022 – im Augustinermuseum in Freiburg ist die erste umfassende Werkschau des einst berühmten badischen Hofmalers aus Furtwangen, der zu Unrecht in Vergessenheit geraten ist.
Mehr Infos unter www.freiburg.de/augustinermuseum.

Neue Schwarzwald-Bücher

Den süßen Seiten der Ferienregion widmet sich das neue Backbuch „Schwarzwald reloaded 3“ aus dem Tietge-Verlag. Das 288 Seiten starke, optisch überaus einladende Buch baut auf all dem auf, was der Schwarzwald zu bieten hat: die Schätze der Natur und ein authentisches „Genusshandwerk“. Neben den auch ohne Profi-Werkzeug leicht zu backenden mehr als 100 Rezepten gibt es Reportagen und eine Backschule mit Basis-Wissen. Saisonal und einfach lecker sind die Rezepte aus der Region. Sie reichen von Rhabarber-Tartelettes über Kirsch-Eclairs, Zwetschgen-Datschi und Beeren-Cupcakes bis zu Schneeflockentorte und natürlich Schwarzwälder Kirschtorte.
Das Buch kostet 29,80 Euro, mehr Infos und Bestellung unter www.heimatbude.com.

Die mehrfach ausgezeichnete Reisejournalistin, Fotografin und zertifizierte Naturparkführerin Birgit- Cathrin Duval macht in ihrem neuen Buch Lust auf „101 Gipfeltouren im Südschwarzwald“. Die Outdoor-Expertin nimmt den Leser mit auf Exkursionen zu unbekannten Bergen abseits ausgetretener Wege und erzählt kuriose Geschichten rund um ausgefallene Gipfelnamen, zu Sagen, Legenden und Besonderheiten der manchmal mystischen Ferienregion. Und so hat dieser reich bebilderte Wanderführer auch für erfahrene Schwarzwald-Wanderer noch feine Überraschungen zu bieten.
Die 334 Seiten kosten 19,95 Euro, mehr Infos unter www.oertel-spoerer-verlag.de.

Ein Standardwerk zur Ferienregion ist die „Gebrauchsanweisung für den Schwarzwald und Freiburg“, die in einer völlig überarbeiteten Neuausgabe im September 2021 erschienen ist. Autor und Schwarzwald-Insider Jens Schäfer weiß, was es außer Kuckucksuhren und Bollenhüten noch zu entdecken gibt und erzählt davon mit liebevollem Humor – ein Buch, das nicht nur Wissen schafft, sondern dabei auch noch Spaß macht.
Die 256 Seiten kosten 15 Euro, mehr Infos unter www.piper.de.

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