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„Es gibt noch keine Beschlüsse des Gemeinderates“ - Stadt Rottweil plant Workshops

So verlief die Einwohnerversammlung zum Mobilitätskonzept
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Oberbürgermeister Ralf Broß eröffnet die Bürgerversammlung zum Mobilitätskonzept der Stadt Rottweil.

Nachdem mehrere Wochen öffentlich über das geplante Parkhaus am Nägeslesgraben diskutiert und gestritten, gar eine Online-Petition mit über 3000 "Unterschriften" gegen die Parkhaus-Pläne eingereicht wurde, war das Interesse an der Bürgerversammlung zum Thema Mobilität in der Stadthalle sehr groß. Nur wenige Plätze waren frei, über 350 Bürger schalteten sich dem Stream über Youtube dazu.

„Es gibt noch keine Beschlüsse des Gemeinderates“ und "Die Stadt befindet sich in einem Ergebnis-offenen Entscheidungsprozess", beginnt Oberbürgermeister Broß die Versammlung. Man möchte mit den Bürgern im Dialog bleiben und entsprechende Beteiligungsformate wie Workshops anbieten. Die an der Planung Beteiligten und von den möglichen Maßnahmen betroffenen stellten die aktuelle Lage vor. Ein Ausschnitt in Kürze im Liveticker:

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Detlev Maier, Vorsitzender des Gewerbe- und Handelsvereins: „Wir wollen nicht mehr Parkplätze, doch wir wollen die vorhandenen erhalten.“ - Die Innenstadt müsse funktionieren und erreichbar sein - für Handel, Gastronomie und Kultur. Es brauche ein Ausgleich für die 200 durch den Busbahnhof wegfallenden Parkplätze. Er bot auch die Übernahme der Dauerparker des Norma-Parkhauses auf den Culinara-Parkdeck an. 

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Carl Soballa macht deutlich, was Mobilität wirklich bedeutet. „Rottweil braucht Alternativen. Was müssen Alternativen bieten, damit ich auf mein Auto verzichte?“

Ute Bott, Sprecherin der Fahrraddemo, mit ihrem Statement auf der Einwohnerversammlung
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Ute Bott, Sprecherin der Fahrraddemo, bemängelte die Priorisierung des Autoverkehrs beim Mobilitätskonzepts. Die Alternativen zum motorisierten Individualverkehr ständen zu wenig im Vordergrund, wie sichere Fahrradwege und die Neustrukturierung des ÖPNV.
Hier lesen Sie das vollständige Statement: 
"Die Alternativen zum motorisierten Individualverkehr stehen viel zu wenig im Vordergrund"

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Hagen Breitling, Bürgermeister der Stadt Nagold, berichtet von der Umsetzung in seiner Stadt, den ruhenden Verkehr für eine attraktivere Innenstadt umzulenken.

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Bürgermeister Ruf stellt mögliches Fahrradwegekonzept vor.

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Herbert Sauter zeigt den Platzbedarf für Kfz auf, inklusive der Fahrzeuge, die man aus der historischen Innenstadt verlagern möchte und die Reserven, die man benötigt, um über das Parkleitsystem die Besucher aus den Wohngebieten fernzuhalten.

Rudolf Mager, Fachbereichsleiter 4 - Bauen und Stadtentwicklung der Stadt Rottweil
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Rudolf Mager: „Autos raus aus der Innenstadt“. Durch die Verlagerung könnten Gassen belebt und Bühnen für Leben im öffentlichen Raum geschafft werden. Damit könnten auch sichere Räume für Radfahrer geschaffen werden. Auch: Den Kapuziner-Parkplatz zu einen Kapuziner-Garten machen.

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Rolf Messerschmidt widmet sich u.a. der Visualisierung des ZUP (Busbahnhofes), des Parkhauses und des Spielplatzes, welcher flächenmäßig nicht verkleinert werden müsse.

Der Zeitplan konnte nicht eingehalten werden. Die Fragen der Gäste in der Stadthalle und der Online-Zuschauer werden seit 21:30 Uhr beantwortet. Über 130 Fragen wurden eingereicht. Nicht alle könnten heute sofort beantwortet werden, die Diskussion soll aber nicht abgebrochen werden. Es wird noch ein langer Abend.

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Kurz nach 23 Uhr war Schluß. Leider konnten nicht alle Fragen beantwortet werden. Allein online gingen über 130 Fragen ein. Die Stadt möchte sich aber die Mühe machen, diese Fragen später noch zu beantworten.
Wir versuchen in den kommenden Tagen, die wichtigsten Punkte "spielerisch" und einfach zusammen zu fassen.
Wichtig: Es werden seitens der Stadt Rottweil Workshops angeboten, bei denen die Bürger Ideen und Alternativen einbringen können.
Die bisherigen "Konzepte" zur Mobilität der Stadt sollen als Ideen verstanden werden, dessen konkrete Umsetzung gemeinsam mit den Bürgern erfolgen soll. So wird auch das Projekt des Friedrichtsplatz zum späteren Zeitpunkt ausgeschrieben, um konkrete Konzepte zu erwirken.
Es wurde noch einmal deutlich gemacht, dass gewünschte Radwege nur dann entstehen können, wenn die vielen kleinen Parkflächen entlang der Innenstadt in zentrierte "gestapelte" Parkflächen (Parkhaus) verlagert werden. Bezüglich des Öffentlichen Nahverkehrs, die - anders als in Großstädten - im Raum Rottweil in privater Hand sind, sind adäquate Vereinbarungen mit dem Betreibern notwendig. Die grüne Landesregierung hat vor kurzem verlauten lassen, dass selbst in ländlicher Region jeder Ort in einem 30-Minuten-Takt angefahren werden solle.

Zum aufgezeichneten Live-Stream zur Einwohnerversammlung ...

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