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Kinder- und Jugendhearing klappt auch virtuell

Zahlreiche Themen von „Digitalisierung“ bis „Mobilität“ standen beim 4. Jugendhearing der Stadt Rottweil im Mittelpunkt
copyright KiJu/Wenzl
Das vierte Jugendhearing der Stadt Rottweil fand als Online-Meeting statt

Das als Videokonferenz durchgeführte Kinder- und Jugendhearing wurde sehr gut angenommen. Die angemeldeten Schüler und Schülerinnen wurden von Oberbürgermeister Ralf Broß begrüßt und blieben vier Stunden von 8 Uhr bis 12.15 Uhr konzentriert bei der Sache. Den Abschluss bildete ein Austausch mit Bürgermeister Dr. Christian Ruf und Gemeinderätinnen.

Die spannende Frage vor dem beim virtuellen Hearing war: „Kann so was mit über 100 Teilnehmenden funktionieren?“ Ja, es hat funktioniert! Sowohl technisch als auch vom Ablauf her lief das Hearing wie geplant, berichtet Herbert Stemmler, Leiter des Kinder- und Jugendreferats (KiJu). Oberbürgermeister Ralf Broß freute sich in seiner Begrüßung über die große Zahl der Teilnehmenden: „Das zeigt, dass in der Schülerschaft Interesse an den Themen da ist, und zwar an Themen, die auch von den Erwachsenen als wichtig wahrgenommen werden.“ Durch das Hearing führte Moderator Udo Wenzl, im Mittelpunkt standen Gesprächsrunden mit verschiedenen Experten der Stadtverwaltung Rottweil.

Beim Thema Digitalisierung kamen aus allen Schulen viele einzelne technische Fragen und Einschränkungen zur Sprache, etwa der Ausbau der Netzwerktechnik oder der Ersatz älterer PCs. Hier waren die städtischen Medienkoordinatoren die Ansprechpartner, die eifrig mitnotierten, was schülerseits geschildert wurde.

Beim Thema „Schmotziger“ waren Renate Glatthaar vom Ordnungsamt und Bernd Pfaff als Fachbereichsleiter sowie David Schöller vom KiJu die Ansprechpartner. Als Problem wurden von der Schülern der hohe Alkoholkonsum und die Scherben in der Innenstadt genannt. Trotzdem bestand bei der Mehrheit der Teilnehmenden der Wunsch, am „Schmotzigen“ weiterhin auch Schülern das Feiern in der Innenstadt zu erlauben. Die Jüngeren in der Runde hätten für den Nachmittag gern eine Extraveranstaltung außerhalb der Innenstadt. Das Thema soll in weiteren Gesprächsrunden mit Schulen, Ordnungsamt und KiJu vertieft werden.

In der Gruppe Stadtplanung standen Horst Bisinger als Mobilitätsbeauftragter und Landesgartenschau-Projektleiter Micha Sonnenfroh für die Bereiche Stadtentwicklung und Landesgartenschau zur Verfügung. Hier wünschten sich die Jugendlichen Verbesserungen durch vermehrte Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten in der Innenstadt oder besser abgestimmte Busfahrzeiten der Schülerbusse. Vielfach gewünscht wurde eine Überdachung von Bushaltestellen oder zusätzliche Fahrradständer im Stadtgebiet. Auch hier wird eine Gruppe interessierter Jugendlicher die Themen weiterverfolgen.

Die Gruppe Schule und Ausstattung wurde städtischerseits von Abteilungsleiterin Madeleine Lehmann als Expertin begleitet. Hier waren viele verschiedene Wünsche und Verbesserungsvorschläge aus allen vertretenen Schulen zu vernehmen, die nach und nach überprüft werden und falls umsetzbar, auch bald angegangen werden. Schülerinnen und Schüler des Leibniz-Gymnasiums wünschten sich etwa neue Fußballtore für den Pausenhof. Schüler der Realschule stellen sich mehr Möglichkeiten zum Austoben auf dem Pausenhof vor.

Die Gruppe „Radfahren in Rottweil“ wurde von Wilfried Geißler als Radbeauftragter der Stadt Rottweil und seitens des KiJu von Herbert Stemmler begleitet. Die eigene Erfahrung auf dem Weg zur Schule und in der Freizeit waren die Grundlagen für den Austausch. Die Schüler benannten beispielsweise die Kaiserstraße mit dem kombinierten Rad- und Gehweg als Problem und unklare Situationen, wenn Fahrradstreifen abrupt enden. Weiterhin wurde auf fehlende, sowie veraltete Fahrradständer hingewiesen. Eine andere Gruppe wünschte sich eine stadtnahe Downhillstrecke als Möglichkeit für Freizeitsport, was in einer Arbeitsgruppe weiter betrieben werden soll.

In der Abschlussrunde waren Bürgermeister Dr. Christian Ruf, Marco Schaffert vom Kulturamt und die Stadträtinnen Monika Hugger (CDU) und Ingeborg Gekle-Maier (GRÜNE) zugeschaltet. Bürgermeister Dr. Ruf griff die Themen „Schmotziger“ und „Abstellplätze für Fahrräder“ auf. Die Stadtverwaltung werde prüfen, was davon schnell umsetzbar sei. Monika Hugger sah Verbesserungsbedarf am Friedrichsplatz. Außerdem hofft sie, dass das nächste Hearing wieder in Präsenz stattfinden kann. Gekle-Maier legte ihr Augenmerk auf die Schul-Digitalisierung, der Mensaausstattung und den „Schmotzigen“. Bei Letzterem würde sie ein Glasflaschenverbot begrüßen. Auch die Mobilität – derzeit das große kommunalpolitische Thema in Rottweil – spielte in der Schlussrunde eine Rolle. Im Mittelpunkt standen hierbei Verbesserungsvorschläge der Jugendlichen zu den Radwegen.

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