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The Franz Mayer Experience: Debut im Adler in Hausen

Die wohl größte kulturelle Rettungs-Mission der schwäbischen Popgeschichte

The Franz Mayer Experience...was ist denn das? Das mag sich mancher fragen, der die Werbung für deren Konzert am Samstag, 8. Oktober im Adler in Hausen sieht. Die Zeile darunter erklärt den eher nicht mehr ganz jungen Musikfans etwas mehr: Feat. Alex Köberlein und seine Rottweiler. Alex Köberlein, da war doch mal was? Richtig! Schwoissfuass, Grachmusikoff. Die trauten sich damals was, sangen einfach im breitesten Schwäbisch statt in Englisch.

Und nun also der Alex Köberlein, dieser tolle Musiker und Geschichtenerzähler von der Alb, der sich mit einigen Rottweilern angefreundet hat. Mit Peter Burri, dem Schauspieler, Theaterschreiber, Adlerwirt. Mit Ralf „Schuss“ Trouillet, dem sanften Sänger. Mit Steff Hengstler, den Schuss im Frühjahr fragte, ob er dabei sein möchte. Und der antwortete: Ja, wenn das Keyboard aus dem letzten Jahrhundert, aus Zeiten von Mr. Shot, noch funktioniert. Das tat es, wurde gegen ein neues getauscht, und dann geprobt. Mit Joo Aiple am Schlagzeug und Matze Reimann an der Gitarre. Zusammen bieten sie nun Welthits, wieder im schwäbischen Original. Denn, man hat es immer geahnt, immer schon gewusst: Die meisten großen Hits der Popgeschichte sind geklaut. Schnöde abgekupfert von ursprünglich schwäbischen Songs aus dem letzten Jahrhundert. Vor allem amerikanische und englische Besatzungssoldaten nahmen mit was sie konnten. So entstanden Welthits wie „Rebel yell“, „Locomotive Breath“ oder „Baker Street“, während die Originalmusik aus dem schwäbischen Untergrund fast in Vergessenheit geriet. Was aber dann als coole, fast surrealistisch anmutende englischsprachige Poplyrik gerühmt wurde, ist in Wahrheit nur die schlechte Übersetzung des schwäbischen Originals. So wurde aus der klaren Aussage „Mein Vaddr war n harda Hond“ das eher betuliche „Papa was a Rolling Stone“ (Papi war ein rollender Stein). Das soll nun gerade gerückt werden. Und daher begeben sich die fünf Herren nun auf die wohl größte kulturelle Rettungs-Mission der schwäbischen Popgeschichte.

Aber warum eigentlich Franz Mayer? Er war einer der Verrückten von der Alb, die fliegen wollten. So, wie der Gustav Mesmer, der „Ikarus von der Alb“, den Grachmusikoff besingt. Der Traum eines Verrückten, zu fliegen wie ein Schwan, mit einem umgebauten Fahrrad. Nun, fliegen wird vermutlich niemand im Adler an diesem Samstag, aber es wird sicher eine spannende Reise. Die um 20 Uhr beginnt.

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