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„Ein Meister muss genauso viel wert sein wie ein Master!“

Jens Metzger engagiert sich beim Landesparteitag erfolgreich fürs Handwerk
copyright Moni Marcel
Jens Metzger, Kreisvorsitzender der Tuttlinger, Grünen beim Landesparteitag in Donaueschingen

Jens Metzger, Kreisvorsitzender der Tuttlinger Grünen, setzte sich beim Landesparteitag in Donaueschingen erfolgreich für die 800.000 HandwerkerInnen im Land ein. Der Antrag „Handwerk schafft Zukunft“, den er für Handwerksgrün Baden-Württemberg eingebracht hat, wurde einstimmig angenommen.

Keine der grünen Ziele sei ohne die Menschen denkbar, die sie umsetzen, so Metzger. „Wir brauchen die Menschen vor Ort, die das Dorf am Leben erhalten“, die Traditionsbäckereien, die aktuell mit den extremen Preissteigerungen kämpfen, die HandwerkerInnen, die die dezentrale Energieversorgung aufbauen, Solar- und Windkraftanlagen montieren, Häuser sanieren und dämmen, Geräte reparieren können. Die Grünen wollen nun das Handwerk gesellschaftlich aufwerten, mehr berufliche Orientierung und Praxisbezug in alle Schulen bringen, aber auch die Begabtenförderung für Azubis öffnen.

„Wir investieren in berufliche Schulen, um sie zu attraktiven Lernorten umzubauen, und arbeiten mit dem Bund, den Ländern, den ArbeitgeberInnen, den Handwerkskammern, den Gewerkschaften und der Berufsbildungsforschung zusammen, um moderne Lehr- und Ausbildungspläne zu schaffen, die der Realität gerecht werden“, so Metzger. Zu den weiteren Zielen von Jens Metzger und seinen Mitstreitern von „HandwerksGrün“ gehört die gesellschaftliche Aufwertung des Handwerks: „Ein Meister muss genauso viel Wert sein wie ein Master!“, zudem die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Handwerk und mindestens 1000 Euro Vergütung im ersten Lehrjahr, die von den Betrieben finanziert wird, die nicht ausbilden. Dazu gehört aber auch ein überarbeitetes Einwanderungsgesetz, das es Betrieben einfacher macht, mit ausländischen Mitarbeitern zu planen und ein besseres Bleiberecht für Geflüchtete, die einen Arbeits- oder Ausbildungsvertrag haben. Zudem wollen die Grünen die Digitalisierung vorantreiben, die Breitband-Infrastruktur ausbauen und die Meisterkurse kostenfrei gestalten. „Die Verschleppung der Energiewende durch die alte Bundesregierung hat uns zu abhängig gemacht von russischem Gas - das bedeutet für viele Betriebe derzeit eine existentielle Bedrohung“, betonte Jens Metzger. Daher begrüße man die ambitionierte Energiewende-Agenda der Bundes- und Landesregierung, die den Fokus auf die erneuerbaren Energien setzt. „Nur mit ihnen gibt es künftig Planungssicherheit und Kostenstabilität für die Betriebe“, erklärte der Tuttlinger Grüne, der selbst Handwerker ist.

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