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Bürgerrundgang Landesgartenschau: Zusatztermin aufgrund starker Nachfrage

Regierungspräsidium Freiburg und Stadt Rottweil stellen die nächsten Schritte am Neckar vor
Pressemitteilung
copyright Stadt Rottweil / Ines Maier
Bürgermeister Dr. Christian Ruf führt mit Experten der Stadtverwaltung und des Landes Baden-Württemberg durch das Gelände und steht für Fragen bereit

Auf großes Interesse stoßen die Bürgerrundgänge von Stadt, Regierungspräsidium und den beteiligten Planungsbüros zur geplanten Revitalisierung des Neckars im Zuge der Landesgartenschau. Die notwendige Verlegung des vorhandenen Hochwassermesspegels auf Höhe des alten Gaswerkes flussaufwärts hin zum Schwarzen Felsen ist eine der Maßnahmen, auf die nun verstärkt hingearbeitet wird. Letztmals im Jahr 2022 findet am Samstag, 3. Dezember, ein geführter Rundgang statt. 

„Uns ist es wichtig, die Bürgerinnen und Bürger aus erster Hand über den aktuellen Stand des Projektes zu informieren. Aufgrund der großen Nachfrage haben wir uns entschieden, noch einen dritten Rundgang vor Weihnachten anzubieten“, so Bürgermeister Dr. Christian Ruf, der die Führung vor Ort leiten wird.

Träger der Unterhaltungslast für den Neckar ist das Land Baden-Württemberg. Verantwortlich für die Revitalisierung zwischen der Schindelbrücke in der Au und der Prim-Mündung und die Verlegung des Pegels ist der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Freiburg (RP). Mit der Revitalisierung wird der Neckar naturnah umgestaltet und ökologisch aufgewertet. 

Eng mit der Revitalisierung des Neckars verbunden ist die Verlegung des Pegels unterhalb der historischen Innenstadt auf die Höhe des Bahnhofs unterhalb des Schwarzen Felsens. Dort, so sind sich die Experten von Stadt und Land einig, wird der neue Pegel deutlich leistungsfähiger sein und kann auch bei Hochwasser nicht umspült werden. „Mit der Verlegung des Pegels verbessern wir die Hochwasservorhersage. Gleichzeitig wird der Neckar auf einer Länge von rund 2.000 Meter gewässerökologisch deutlich aufgewertet“, erklärte Marlene Reichegger vom RP. 

Mit der ökologischen Umgestaltung erhält die Stadt Rottweil auch ein attraktives Naherholungsgebiet. „In Zeiten des Klimawandels ist es wichtig, stadtnahe und vor allem auch kühle Orte anzubieten. Das Gebiet wird mit neuen Wegen für Spaziergänger und Radfahrer aber auch Eltern mit Kinderwägen ein attraktiver Freizeitraum, der nicht nur zur Landesgartenschau, sondern auch weit darüber hinaus ein Gewinn für unsere Stadt darstellt“, so Dr. Ruf.

Im Rahmen einer kombinierten Informationsveranstaltung des Regierungspräsidiums Freiburg und der Stadt Rottweil erläutern die zuständigen Projektleiter die nächsten nötigen Schritte der umzusetzenden Maßnahmen. Erste Rundgänge fanden in den letzten Wochen bereits statt und wurden von der Rottweiler Bürgerschaft zahlreich angenommen. Da die Führungen ausgebucht waren und einige Bürger vertröstet werden mussten, veranstalten das Regierungspräsidium Freiburg und die Stadt Rottweil eine weitere Informationsrunde. Der Rundgang dient nicht nur zur Information, sondern auch zum gegenseitigen Austausch. So stehen die zuständigen Experten auch für Fragen bereit und sind offen für weitere Anregungen.

INFO: Der nächste Rundgang findet am Samstag, 3. Dezember, um 14 Uhr statt. Treffpunkt ist am alten Gaswerk in der Au (unter dem Viadukt) in Rottweil.
Eine Voranmeldung ist erforderlich über die Tourist-Information der Stadt Rottweil,
Telefon 0741 / 494 280
oder per E-Mail an tourist-information@rottweil.de.
Da die Rundgänge stark nachgefragt werden, empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung!
Weitere Infos: www.rw2028.de.

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