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Historische Innenstadt: Quartiersgespräche starten im neuen Jahr

Stadt lädt Anwohner, Eigentümer, Gewerbetreibende, Interessierte und Engagierte in den „Kapuziner-Sonnensaal“ ein
Pressemitteilung
copyright Archiv-Foto: Kevin Kummer
Die historische Innenstadt stehen im Mittelpunkt der Quartiersgespräche, zu denen die Stadt Rottweil Anwohner, Gewerbetreibende und Eigentümer im neuen Jahr einlädt

Die Zukunft der historischen Innenstadt steht im Mittelpunkt der Quartiersgespräche, die im neuen Jahr starten. Die Stadtverwaltung lädt dazu Quartiersbewohner, Gewerbetreibende und Eigentümer der Gebäude sowie weitere Engagierte und Interessierte ein. Die Gespräche finden am 31. Januar und am 2. März im Kapuziner-Sonnensaal statt. Um eine Anmeldung bis zum 10. Januar wird gebeten.

„Die historische Innenstadt ist mehr als das bloße Zentrum Rottweils, sie ist Lebens- und Aufenthaltsraum. Die Landesgartenschau, das innerstädtische Mobilitätskonzept und das Sanierungsgebiet Stadtmitte bieten uns große Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten, um gemeinsam an lebenswerten und zukunftsfähigen Quartieren zu arbeiten“, lädt Oberbürgermeister Dr. Christian Ruf zum Dialog ein. Das städtische Team aus den Bereichen Stadtplanung, Mobilität und Innenstadtmanagement möchte den Bürgerinnen und Bürgern dazu seine Ideen für die Quartiere der Innenstadt vorstellen und mit ihnen darüber ins Gespräch kommen. Einzelthemen werden die geplante Verkehrsberuhigung und das Parkraumangebot sowie die Neugestaltung von Bockshof, Kameralamtsgarten, Friedrichsplatz und der Gassen im Heilig-Kreuz-Ort sein. Beispielprojekte, die 2023 angegangen werden sollen, sind die Gestaltung eines Bürgergartens auf der Brachfläche im Oberen Kameralamtsgarten und zusätzliche Flächen für Gastronomie in der Blumengasse. Des Weiteren geht es aber insgesamt mit allen Facetten um die Gestaltung einer lebendigen Rottweiler Innenstadt.

Promotion

Der aktuelle Planungsstand wird bei den beiden Quartiersgesprächen durch drei Kurzvorträge erläutert. Rudolf Mager, Fachbereichsleiter für Bauen und Stadtentwicklung, stellt den ganzheitlichen Ansatz der Stadtentwicklung in den Fokus. Im Anschluss geht der städtische Mobilitätsbeauftragte Horst Bisinger genauer auf Planungen im öffentlichen Raum ein und erläutert beispielsweise die Umgestaltung von Plätzen und die Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung: „Mehr Leben in der Innenstadt und weniger Verkehr ist die zentrale Botschaft des Mobilitätskonzeptes, das wir schrittweise und im stetigen Dialog mit den Bürgern umsetzen wollen.“ Innenstadtmanagerin Kerstin Ohnmacht wird im Anschluss aktuelle Entwicklungen und Trends im Handel und in der Gastronomie in Innenstädten aufzeigen und erklären, wie Immobilienangebote und Rahmenbedingungen darauf ausgerichtet werden können, um gemeinsam auf eine lebendige Innenstadt hinzuarbeiten.

Nach den kurzen Impulsvorträgen stehen dann die Experten an Themen-Stationen für Ideen und Anregungen bereit, um diese dann in die Planungen und Weiterentwicklung miteinfließen lassen zu können.

„Sie kennen Ihre Straße, Ihr Quartier am besten. Daher bitten wir Sie um Ihre Mithilfe und würden uns über Ihre Teilnahme sehr freuen“, richtet sich OB Dr. Ruf an alle Beteiligten in den Quartieren, die übrigens in den kommenden Tagen auch noch Einladungen per Brief in ihren Briefkästen finden werden.

Das erste Quartiersgespräch findet am Dienstag, 31. Januar, 2023 ab 17.30 Uhr im Sonnensaal des Kapuziners statt. Hierbei geht es gezielt um die Entwicklungen im Lorenz-, Sprenger-, und Johannserort.
Das zweite Quartiersgespräch befasst sich am Donnerstag, 2. März 2023 ebenfalls ab 17.30 Uhr im Sonnensaal des Kapuziners mit den Entwicklungen im Heilig-Kreuz-Ort und Waldtorort.
Anwohner, Eigentümer und Gewerbetreibende der betroffenen Quartiere erhalten in den nächsten Tagen hierzu ein gesondertes Einladungsschreiben. Um den Ablauf des Abends besser planen zu können, bittet die Stadtverwaltung
um Anmeldung bis zum 10. Januar
per E-Mail unter buergerbeteiligung@rottweil.de
oder unter der Telefonnummer 0741/494-278. Dabei sollten der Name, die Personenzahl und der Name des Wohnquartiers angegeben werden.

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