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Altes Gaswerk: Stadt startet Online-Abstimmung

Bürgerbeteiligung zur möglichen Nutzung des Gebiets nach der Landesgartenschau
Pressemitteilung
copyright Stadt Rottweil / Hermann
Das Alte Gaswerk in Rottweil

Wie geht es mit dem Gelände des ehemaligen Gaswerks nach der Landesgartenschau weiter? Bei einem Bürgerworkshop wurden kürzlich verschiedene Alternativen entwickelt. Jetzt lädt die Stadtverwaltung Rottweil alle Interessierten dazu ein, online darüber abzustimmen. Zur Wahl stehen eine Naturbühne, eine Zeltwiese oder ein Gradierwerk. Die Abstimmung läuft bis zum 15. Juni.

Für die Entwicklungen auf dem Landesgartenschaugelände werden bereits jetzt verschiedene Nutzungen nach dem Ausstellungsjahr mitgedacht. So auch für das Areal des alten Gaswerks. Während der Gartenschau werden auf dem Gelände Veranstaltungen aller Art stattfinden. Wie es danach weitergeht, ist bislang aber noch offen. Dies sollte aber den Planern bereits jetzt bewusst sein, um bei den anstehenden Bauarbeiten das Gelände bereits für die angedachte Nachnutzung vorzubereiten. Die Stadt Rottweil hatte deshalb Vertreter verschiedener Rottweiler Bürgergruppierungen und Organisationen, Mitglieder des Gemeinderats sowie zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger aus Rottweil eingeladen, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Die rund vierzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer erarbeiteten in mehreren Workshop-Runden drei Nutzungsvarianten, die alle folgende Bausteine umfassen: ein Picknick- und Grillplatz mit überdachten Bereichen, Outdoor-Fitnessgeräte für Jung & Alt sowie Sanitäreinrichtungen. Außerdem wird auf eine Beschattung und  eine insektenfreundliche Bepflanzung geachtet.

Wie geht es nach der Landesgartenschau am Alten Gaswerk weiter? Bei einem Workshop haben Bürgerinnen und Bürger verschiedene Szenarien erarbeitet, über die nun alle Rottweilerinnen und Rottweiler abstimmen können
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Nun können alle Rottweilerinnen und Rottweiler abstimmen, welchen Baustein die Planungsbüros zusätzlich berücksichtigen sollen. Zur Wahl steht eine Naturbühne für Veranstaltungen, eine Zeltwiese für Selbstversorger oder ein Gradierwerk in Verbindung mit einem Barfußweg. Gradierwerke wurden ursprünglich zur Salzgewinnung eingesetzt und dienen heute noch vielerorts als Kuranlagen. 

Oberbürgermeister Dr. Christian Ruf dankt den Bürgerinnen und Bürger, die sich während des Workshops mit ihren Ideen eingebracht haben: „Wir haben an diesem Abend tolle Ideen aus der Bürgerschaft gewonnen. Ich lade nun alle Interessierten dazu ein, bei der Abstimmung mitzumachen.“ Bürgermeisterin Ines Gaehn ergänzt: „Die Beteiligung unserer Bürgerinnen und Bürger ist bei der Planung der Landesgartenschau sehr wichtig. Wer seine Stimme abgibt, leistet einen Beitrag dazu, die Planungen zu verbessern und kann so aktiv mitgestalten.“

Die Abstimmung erfolgt auf der Webseite der Landesgartenschau 
 
und ist freigeschaltet bis zum 15. Juni 2024. Die Ergebnisse der Abstimmung werden anschließend dem Gemeinderat vorgestellt und dort abschließend abgewogen und entschieden.

 

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