Rottweiler Jugendliche planen Infoveranstaltung zur Landtagswahl

Idee aus dem diesjährigen Jugendhearing wird umgesetzt
Pressemitteilung
copyright Stadt Rottweil / Bossert
Rottweiler Jugendliche wollen eine Infoveranstaltung zur Landtagswahl auf die Beine stellen und haben ihre Idee OB Dr. Ruf präsentiert. Das Bild zeigt den OB mit (von links): Leo Stolch, Elisa Krug, Nils Geiger, Marvin Mayer, Sophia Maier, Gregor Sowa, Albesa Hajredini sowie Anni Kluge und Daniela Merz vom KiJu.

Im Rahmen des Kinder- und Jugendhearings im Oktober haben sich mehrere Jugendliche zusammengefunden, um Ideen für eine Informationsveranstaltung zur Landtagswahl im März 2026 zu sammeln. Gemeinsam mit OB Dr. Christian Ruf überlegten sie nun, wie ein interessantes Format für Jugendliche aussehen könnte.

„Ich finde es beeindruckend, mit welchem Engagement die Jugendlichen dieses Projekt angehen. Sie zeigen damit, wie wichtig ihnen demokratische Mitgestaltung ist – und dass politische Themen keineswegs nur etwas für Erwachsene sind“, so Oberbürgermeister Dr. Christian Ruf. Zusammen mit Mitgliedern des Rottweiler Gemeinderats hatte Dr. Ruf am Jugendhearing im Kapuziner teilgenommen und sich in der Arbeitsgruppe „Wahlveranstaltung Landtagswahl“ bereits mit den Jugendlichen ausgetauscht. Schnell war der OB von der Idee überzeugt und hatte versprochen, dass eine solche Veranstaltung tatsächlich umgesetzt werden soll. Um die Planungen gemeinsam vorzubereiten, hatte Dr. Ruf die Jugendlichen zur weiteren Besprechung ins Alte Rathaus eingeladen. Alle Jugendlichen aus der Hearinggruppe waren seiner Einladung gefolgt, und so wurde ausführlich überlegt, wie ein interessantes Format für Jugendliche aussehen könnte. Seitens des Kinder- und Jugendreferats (KiJu) waren Anni Kluge und Daniela Merz dabei, die bereits aufgrund von vergangenen Wahlinfoveranstaltungen Vorüberlegungen angestellt und in die Runde eingebracht haben. So war man sich einig, alle Kandidierenden einzuladen, die nach aktuellem Stand eine realistische Chance haben, in den Landtag einzuziehen. Überlegt wurde, mit welchem Format die inhaltlichen Unterschiede zwischen den Parteien auf eine spannende Art und Weise dargestellt und debattiert werden können.

Wichtig war den Jugendlichen darüber hinaus auch, möglichst viele Interessierte zu erreichen, sodass die Idee eines Livestreams oder der Aufzeichnung der Veranstaltung besprochen wurde. „Herausgekommen ist ein abwechslungsreiches Veranstaltungskonzept, das nun von den Fachkräften aus dem KiJu vertiefend geplant und organisiert wird“, berichtet Daniela Merz. „Im weiteren Planungsprozess sind die Jugendlichen eingebunden und können so konkret Beteiligungserfahrung sammeln und demokratische Mitgestaltung erfahren.“

Das Kinder- und Jugendhearing ist ein jährlich stattfindendes Angebot des KiJu, um Kinder und Jugendliche an der Entwicklung städtischer Projekte zu beteiligen. So haben sie direkt die Möglichkeit, bei Themen, die sie betreffen, mitzureden oder auch Anregungen für weitere städtische Vorhaben zu geben.

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