Die Top-Neuheiten und neuen Beiträge


Hier könnte direkt auf eine separate Seite verwiesen werden
Mit Tipps, wie man diese Seite mitgestalten kann

Die Favoriten / auch Favoriten Anderer: besonders beliebt

Hier werden die Artikel im Warenkorb angezeigt




Die besten Tipps, um die Hitzewelle zu überstehen

Ab Mittwoch steigt das Thermometer auf bis zu 37 Grad
25.06.2019 von Frank Chudoba
In der Hitze gehört auch ausreichendes Trinken von Alkoholfreiem und Ungesüßtem.
copyright picjumbo.com

Ab Mittwoch werden laut Prognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Rottweil Temperaturen um die 37 Grad, in einigen Regionen Deutschlands um die 40 Grad erwartet. Diese Temperaturen werden offiziell im Schatten und zwei Meter über den Erdboden gemessen, so dass bei erwarteten wolkenlosen Himmel und Windstille noch höhere Temperaturen auf unsere Körper einwirken.

Verantwortlich für die Hitzewelle soll laut DWD ein ausgeprägtes Tief über dem westlichen Atlantik sein, das ungewöhnlich weit südlich liegt. Heiße Luft strömt aus der Sahara über das westliche Mittelmehr nach Norden. Der reichlich mitgeführte Saharastaub dämpft glücklicherweise die Sonneneinstrahlung und Temperaturentwicklung. Einige Wetterforscher gehen davon aus, dass sich die Hitze bis Ende Juni halten könne. 

Mit den Temperaturen steigen auch die Ozon- und UV-Werte. Hohe Ozon-Werte können die Atemwege und Augen reizen. Hohe UV-Werte können schnell Sonnenbrand auslösen und gelten als Verursacher für Hautkrebs. Zunehmende Hitze belastet das Herz-Kreislaufsystem und kann besonders bei Kleinkindern, Schwangeren, älteren Menschen und Personen mit chronischen Vorerkrankungen zu erheblichen Gesundheitsrisiken führen. Deshalb sollten die Tagesabläufe und Verhaltensweisen den Temperaturen angepasst werden.

Einfach mal Siesta machen und Anstrengungen vermeiden

Passen Sie ihre Aktivitäten den Temperaturen, Ozon- und UV-Werten an. Sportliche Höchstleistungen sollten auf die Morgenstunden vorverlegt werden oder in dem Zeitraum pausieren. Sportlehrer und Trainer sollten die Übungen den klimatischen Bedingungen anpassen, vielleicht sogar eher auf Freibäder ausweichen, besonders auf Sprintläufe und Konditionstraining verzichten, Übungen möglichst im Schatten durchführen und vor allem viele Trinkpausen einbauen. Da erfahrungsgemäß nicht alle Sportler ihr persönliche Trinkflasche dabei haben, sollte vereinsseitig Trinkwasser bereit gestellt werden.

Apropos: Schwimmen und Baden in der Hitze: Springen Sie nicht überhitzt ins kalte Wasser, da es lebensgefährlich sein kann. Es kann zu einem Temperaturschock kommen, der die Blutgefäße zusammen ziehen und den Blutdruck ansteigen lässt. Herz und Kreislauf werden dabei so stark strapaziert, dass es im schlimmsten Fall zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall kommen kann. Daher: Vorher langsam an die Wassertemperatur gewöhnen, langsam ins Wasser gehen und sich langsam abkühlen.

Wir können da insbesondere von Menschen lernen, die in heißen Regionen leben und zur Mittagssonne einfach mal Ruhepausen einlegen, schattige Plätzchen bevorzugen und die Aktivitäten auf die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegen.
Klimageräte können zwar für Abkühlung sorgen, sind aber wahre Energiefresser und können das Immunsystem schwächen.

und viel trinken ...

Der erwachsene Mensch besteht bis zu 60% aus Wasser. Das Wasser sorgt dafür, dass das Blut fließt, so u.a. wichtige Nährstoffe und Sauerstoff transportiert werden, und die Körpertemperatur durch Schwitzen reguliert werden kann. Unser Körper verbraucht dabei zwei bis drei Liter pro Tag. Diese verbrauchte Flüssigkeit müssen wir über Flüssigkeit und feste Nahrung wieder dem Körper zuführen. Dabei wird empfohlen 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit zu trinken. Bei Sport und in der Hitze ist der Flüssigkeitsverlust noch stärker.
Trinken Sie - abhängig von der Belastung 0,5 bis 2,5 l in der Stunde.

Als Getränk geeignet ist Wasser (Mineralwasser, Leitungswasser), Saftschorle, vor allem ungesüßte Getränke sind geeignet. Hochleistungssportler ergänzen das Getränk um eine Messerspitze Natriumchlorid (Salz). Spezielle Elektrolytgetränke sind nicht notwendig.
Ungesüßte Kräuter- und Früchtetees (NICHT EISTEE!), auch grüner Tee sind ebenso geeignet wie alkoholfreies Bier.
Gesüßte Säfte, Eistees, Softdrinks, Cola, Energydrinks und alkoholische Getränke löschen auch nicht wirklich den Durst. Sie sind Dickmacher und greifen den Zahnschmelz an.

Auch wenn es auf den ersten Moment erfrischend wirkt: Statt eiskalter Getränke sollten sie maximal "kühle" zu sich nehmen. 
Trinken sie regelmäßig über den Tag verteilt und nicht erst, wenn der Durst da ist.

Flüssigkeitsverlust kann zum Magnesiummangel führen. Diesen können Sie z.B. in Form von Bananen, Nüssen oder angereicherter Getränke entgegen wirken. 

Trinken wir zu wenig

  • Kann das Blut nicht mehr richtig fließen.
  • Die Versorgung des Gehirns und der Muskeln ist wesentlich schlechter.
  • Häufige Krämpfe der Muskulatur.
  • Die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit nimmt ab.
  • Die Schleimhäute trocknen aus. Die Anfälligkeit für Viren und Bakterien wird erhöht.
  • Das Risiko von Nierenerkrankungen, Harnwegsinfektionen und Kreislaufstörungen steigt, wenn dem Körper längere Zeit zu wenig Flüssigkeit zugeführt wird.

Die richtige Ernährung für heiße Tage

Bei Hitze fühlt man sich leicht müde und schlapp. Daher sollte man auf eine leichte und ausgewogene Ernährung achten. Sommerlich leichte Speisen führen nicht nur die nötige Energie zu, sondern reduzieren die Belastung auf unseren Körper. Besonders geeignet sind neben Beeren, Kirschen, Melonen, Pfirsiche, Aprikosen und Bananen vor allem Gemüse wie Grüne Bohnen, Zucchini, Tomaten, Fenchel, Brokkoli und Gurken. Essen Sie öfter kleine Portionen. Fettige Speisen sollten dagegen gemieden werden. 


- Promotion - 
Tipps vom Profi:
Kochworkshop: Sommerlich leichte Küche für heiße Tage
am 05.07.2019 in Horb


In heißen Ländern sind scharf gewürzte Gerichte beliebt: Pfeffer, Chilischoten, Peperoni, Gewürzpaprika, Senf und Curry wirken gefäßerweiternd und lassen den Schweiz fließen. Die dabei eintretende Verdunstung auf der Haut sorgt für einen kühlenden Effekt. In Verbindung mit Yoghurt und Weißbrot kann die Schärfe neutralisiert werden.

Es fängt bereits beim Einkauf an

Bei Hitze verderben Lebensmittel schneller und die Gefahr eines Magen-Darm-Infektes ist erhöht. 

  • Kaufen Sie kleinere Mengen ein
  • Leicht verderbliche Lebensmittel am Ende der Einkaufstour einkaufen. Gleich in Kühltaschen verpacken. (Fleisch, Geflügel, Eier, Milch und Milchprodukte, Fisch)
  • Räumen Sie die Lebensmittel nach dem Einkaufen schnell in den Kühlschrank.
  • Verzichten Sie auf den Verzehr von nicht durchgegarte Lebensmittel wie Eier, Fleisch, Fisch, Beef, Tatar und Sushi.

Richtig gekleidet in der Hitze

Damit die Wärme nicht zur schweißtreibenden Angelegenheit wird, empfehlen wir Folgendes  bei der Wahl der Bekleidung zu beachten:

  • Leichte Baumwollstoffe, Seide und Leinen sind atmungsaktiv und wirken kühler. Billige Kunststofffasern kleben eher auf der Haut. 
  • Helle Farbtöne bevorzugen, da diese besser die Sonne reflektieren.
  • Tragen sie Kleidung auf welche Schweißflecken nicht gleich erkennbar sind.
  • Lockere Kleidung lässt die Luft besser zirkulieren und fühlt sich angenehmer an als z.B. eine eng anliegende Jeans.
  • Lange Kleider und Gewänder schützen vor Sonne und Hitze. Nicht ohne Grund werden sie von Menschen in heißen Regionen getragen.
  • Bei sportlichen Aktivitäten Mikrofaser statt Baumwolle, da diese schneller trocknet und nicht klamm und schwer wird.
  • Eine Kopfbedeckung schützt zudem vor Sonnenbrand auf Kopf und im Gesicht und vor allem vor Sonnenstich
  • Arbeitgeber sollten über eine gelockerte Kleiderordnung nachdenken, so dass Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nicht gleich die "guten Sitten" verletzen.
  • Leichtes Schuhwerk, wie Sandalen.

So pflegen Sie Ihren Körper in der Sommerhitze

  • Vermeiden Sie Kosmetika und Schminke, da diese die Hautporen verstopfen können oder in der Hitze verlaufen. 
  • Zu häufiges Duschen stresst die Haut.
  • Nutzen Sie ein feuchtigkeitsspendendes und rückfettendes Duschgel, das unterstützt die Regeneration der Hautzellen.
  • Bei Hitze entsteht oft eine  trockene und empfindliche Haut - die juckt und spannt - manchmal auch schuppig ist.
  • Nutzen Sie schnell einziehende Lotions mit hohem Feuchtigkeitsanteil, kühlende Gele oder Körpersprays mit hohem Wasseranteil. Durch die Verdunstung sorgen die für einen Frischekick.
  • Eine gepflegte und gut versorgte Haut stärkt die Hautbarriere und schützt vor Feuchtigkeitsverlust, UV-Strahlung und Keimbelastung.
  • Bei sehr trockener Haut können Produkte mit Urea (Harnstoff) oder Mandelöl helfen.
  • Viel Trinken schützt auch die Haut.

Hilfe bei geschwollenen Füßen durch die Sommerhitze:

  • Möglichst häufig die Beine hochlagern
  • Lauwarmes Fußbad hilf die Füße runterzukühlen. Die Wassertemperatur sollte ca. 15 Grad betragen. Zu kaltes Wasser würde den Körper wiederum zum Schwitzen bringen
  • Zusätze aus ätherischen Ölen wie Lavendel, Thymian, Zitrusfrüchte haben erfrischende und belebende Wirkung
  • Füße gut abtrocknen - auch zwischen den Zehen. Durch die warmen Temperaturen steigt die Gefahr von Fußpilz
  • Cremen Sie die Füße nach jedem Fußbad gründlich ein. Auch die Fußsohle. Das bringt der Haut die Feuchtigkeit zurück. 

Räume kühl halten

Lüfter, Ventilatoren und Klimaanlagen können zwar helfen, erhitzte Räume abzukühlen, doch bergen diese neben hohen Stromkosten auch die Gefahr einer Erkältung. Effektiver ist es, den Anstieg der Temperatur im Vorwege zu reduzieren oder auf andere Mittel zurück zu greifen.

Halten Sie Vorhänge, Markisen, Jalousien und Fenster am Tage geschlossen oder
hängen Sie befeuchtete Tücher oder Vorhänge vor die geöffneten Fenster. Lüften sie am kühleren Morgen stoßweise.
Nutzen Sie Räume, die von der Sonne abgewendet sind. So kann es sinnvoll sein, das Schlafzimmer zu verlegen, falls die Lage des Zimmers im Dachgeschoss oder Sonnenseite schlafen unmöglich macht. Beim Bezug einer Wohnung oder dem Bau eines Hauses sollten die sommerlichen Temperaturen bei der Planung eine Rolle spielen.

Eingesetzte Klimaanlagen nur ca. 5 Grad kühler eingestellt werden als die Außentemperatur. Sonst ist der Unterschied und die Belastung für den menschlichen Organismus zu groß. Nachts schrittweise auf 23 Grad senken.

Schlafen trotz Hitze

Tipps zum Schlafen in der Hitze erhalten Sie in unseren Beitrag
Kühl und entspannt schlafen im Sommer

Auch die Natur leidet - Vorsicht vor Brandgefahr

Durch die enorme Hitze und Sonneneinstrahlung trocknen Gräser und Blätter schneller aus. Bei länger anhaltender Trockenheit führen die Flüsse und Bäche weniger Wasser, der Grundwasserspiegel singt, die umliegenden Pflanzen werden weniger mit Wasser versorgt. Es herrscht ein hohes Risiko an Brandgefahr. Schon der kleinste Funken könnte ein Feuer verursachen. Deshalb sollte es selbstverständlich sein - auch ohne Ausruf einer erhöhten Brandgefahr:

  • In den Wäldern besteht absolutes Rauchverbot
  • Bei Fahrten mit der Bahn oder dem Auto durch Waldgebiete dürfen keine "Rauchzeugreste" aus dem Fenster geworfen werden
  • Zigaretten sollten grundsätzlich nur vollständig "gelöscht" im Restmüll entsorgt werden. Auch ohne Waldbrandgefahr: die enthaltenen giftigen Stoffe verschmutzen die Natur.
  • Grillen nur an den dafür vorgesehenen Stellen und auch nur dann, wenn keine offizielle Waldbrandgefahr seitens der örtlichen Feuerwehr ausgesprochen wird
  • Dieses gilt auch für das Lagerfeuer. 
    Vor dem Verlassen des Lagerfeuers, sollte dieses vollständig gelöscht und mit Sand abgedeckt werden.
  • Werfen Sie keine Gläser in die Natur. Durch die einwirkenden Sonnenstrahlen wirkt das Glas wie eine Lupe. Heben Sie gefundene Scherben auf und entsorgen Sie diese. Dieses vermeidet zudem das Verletzungsrisiko für Mensch und Tier.
  • Mit Kraftfahrzeugen soll nicht auf Waldwegen oder auf Grasflächen gefahren werden. Vom heißen Auspuff bzw. dem Katalysator geht eine erhebliche Brandgefahr aus.
  • Melden Sie selbst kleine Brände in Wäldern und Wiesen der Feuerwehr über die Rufnummer 112.
  • Klären Sie Ihre Mitmenschen auf.

Links zum Thema:

Garten: fleckiger Rasen, hängende Blätter und braune Pflanzen. Ein Zeichen von hoher Trockenheit

  • Nutzen Sie die frühen Morgenstunden zum guten Durchlüften der Räume und zum Wässern der Pflanzen. Jetzt können die Pflanzen die Feuchtigkeit gut aufnehmen. 
  • Gießen Sie nur auf die Erde - nicht auf die Blätter
  • Haben Sie eine Regentonne? Nutzen Sie das Wasser morgens, dann ist es gut temperiert
  • Gießen Sie Kübel nicht über den Rand. Mit dem abfließenden Wasser gehen auch Nährstoffe verloren
  • Wässern sie den Rasen gezielt und über einen längeren Zeitraum. Es nutzt nichts, wenn nur die Oberfläche der Erde nass wird.
  • Bäume die länger als 2 Jahre in der Erde sind brauchen in der Regel keine Bewässerung. 
  • Kübelpflanzen die bereits gelitten haben stellen Sie am besten für 10 Minuten an einem schattigen Platz in einen Eimer mit Wasser, damit sich die Erde komplett vollsaugen kann. Vertrocknete Stellen können Sie zurückschneiden.

In den Städten und Gemeinden kann es sein, dass die Sommerbepflanzung gewässert werden muss. Unterstützen sie Ihre Stadt und wässern sie diese Pflanzen.

Denken Sie an die Tiere

Stellen Sie Tieren Wasserquellen zur Verfügung. Kleine flache Schälchen mit Wasser bieten Vögel und Insekten Trinkmöglichkeit. 

Denken Sie daran, dass Sie Ihre Hunde nicht über den heißen Asphalt laufen lassen.

So schützen Sie Kinder vor der Hitze

Machen Sie es wie die Südländer um gut durch den Tag zu kommen. Hitze macht uns oft gereizt. 

  • Passen Sie daher Ihren Tagesablauf den Südländern an. 
  • Aktivitäten am frühen Morgen oder frühen Abend
  • Dazwischen Ruhen am Pool oder im kühlen Zimmer
  • Lassen Sie auch Kleinkinder abends länger auf
  • Nehmen Sie nur ein leichtes Frühstück zu sich. Zwischendurch Obst. Die Hauptspeise (sonst bei uns Mittags) wird auf den Abend verschoben
  • In Städten ist im Sommer die Ozonbelastung besonders hoch. Vermeiden Sie es mit Ihren Kindern in die Stadt zu fahren. 
  • Unterwegs oft Hals, Handgelenke und Stirn mit kühlem Wasser befeuchten
  • Haben Sie eine Sprühflasche mit Wasser dabei um einen Wassernebel zu erzeugen
  • Keine enge Kleidung - lieber luftig leichte Kleidung, die den ganzen Körper bedeckt (Sorgt auch gleichzeitig für UV Schutz)
  • Lassen Sie Ihre Kinder nur mit Schuhen über den Asphalt laufen
  • Decken Sie den Kindersitz ab um Verbrennungen zu vermeiden

Babys und Kleinkinder besonders gefährdet

Vorsicht Hitzestau: Legen Sie das Baby nur mit einer Windel und evtl. Body bekleidet schlafen. Lassen Sie es nicht im Kinderwagen oder einer Babywanne liegen. Im Auto sollten sie nicht einmal eine Minute alleine gelassen werden.
Babys und Kleinkinder sind gefährdeter einen Sonnenstich zu erleiden, da die Schädeldecke deutlich dünner ist als bei Erwachsenen. Halten Sie Babys und Kleinkinder zur Hauptsonnenzeit in den Innenräumen. Schützen Sie diese und sich selbst mit einem Kopfbedeckung.

Bei Älteren Menschen ist das Durstgefühl weniger ausgeprägt

  • Erinnern Sie ältere Menschen öfter ans Trinken
  • Ältere Menschen, die viel Trinken sind körperlich und geistig fitter.
  • Fürchten Sie nicht den häufigen Toilettengang.
  • Nutzen Sie einen Trinkplan oder führen Sie Trinkrituale ein, z.B. ein Glas Wasser direkt nach dem Aufstehen, Glas immer gleich wieder auffüllen.
  • Unterstützen Sie ältere Menschen bei den Tagesabläufen, damit diese z.B. nicht während der Hitze einkaufen gehen müssen.

Gibt es Hitzefrei?

Eine bundeseinheitliche Regelung für ein Hitzefrei in Schulen gibt es seit 1999 nicht mehr. Die Schulleitungen können selber festlegen, wann sie die Schüler nach Hause schicken. Das Kultusministerium Baden-Württemberg gibt folgende Empfehlung raus:

  • Die Außentemperaturbeträgt um 11 Uhr mindestens 25 Grad Celsius im Schatten.
  • ausgehend vom allgemeinen Unterrichtsbeginn frühestens nach der vierten Unterrichtsstunde.
  • In Abstimmung mit benachbarten Schulen.
  • Die Entscheidung an der einzelnen Schule obliegt dem Schulleiter.
  • Möglichkeit für Schüler schaffen, in Aufenthaltsräumen zu bleiben. Bis zur Heimfahrt müssten diesen beaufsichtigt werden.
  • Ausgenommen von Hitzefrei sind berufliche Schulen und die gymnasiale Oberstufe.

Laut Auskunft befragter Rottweiler Schulen, ist trotz der bevorstehenden Hitze kein Hitzefrei vorgesehen.

Unabhängig von den gesetzlichen Regelungen sollten Lehrer ihre Schüler auffordern, ausreichend zu trinken. Dieses hilft - nicht nur bei hohen Temperaturen - die Konzentration aufrecht zu erhalten und das Lernen zu verbessern.

Hohe Temperaturen wirken sich negativ auf die Produktivität und das Wohlbefinden aus und können die Gesundheit gefährden. Arbeitnehmer haben jedoch keinen gesetzlichen Anspruch auf "Hitzefrei". Ab einer Raumtemperatur von 30 Grad Celsius sei der Arbeitgeber jedoch verpflichtet zu handeln. Klimaanlagen, Ventilatoren, Jalousien, Ausgabe kalter Getränke, die Verschiebung der Arbeitszeiten in die kühleren Morgenstunden oder eine Lockerung der Bekleidungsregelung wären mögliche Maßnahmen. Bei Lufttemperaturen in Räumen ab 35 Grad greifen die Technischen Regeln für Arbeitsstätten (PDF)

Die richtige Einstellung

Die Hitze kann einem körperlich zu schaffen machen. Doch das Jammern über eine erträgliche Hitze ist wenig hilfreich. Seien Sie sich bewusst:

Im Sommer kommt der Mensch mit weniger Schlaf aus. Sie müssen in der Hitze auch nicht so produktiv und effektiv Dinge erledigen. Lassen Sie es ruhiger angehen. Nutzen Sie die Zeit, in der anstrengendere Tätigkeiten leichter fallen. Passen Sie einfach ihren Tagesrhythmus an, z. B. die Zeit, zu der Sie einkaufen gehen. Vielleicht lassen Gleitzeit oder Absprachen mit ihrem Arbeitgeber angenehmere Arbeitszeiten zu. Nutzen Sie die Gelegenheit, ein paar Gänge zurück zu schalten. Ein schöne Buch, die Beine ins Wasser halten oder Spaziergänge im Wald. 
 

Vielen Dank an alle Menschen, die trotz der Hitze und oftmals ohne Klimageräte für Andere da sind und in dieser Zeit nicht die Beine hochlegen können: z.B. den Pflegekräften, Rettungskräften.


share & mehr


Magazin-Druckerei

Machen Sie aus dem gewählten Dokument eine PDF.
So haben Sie die Möglichkeit, die interessantesten Beiträge zu speichern oder auf Ihrem Drucker auszudrucken.

Unterstützen Sie uns durch Spenden!

Möchtest Sie diese Seite finanziell unterstützen, damit wir Sie zukünftig noch schneller informieren können.


Dieses könnte Sie auch interessieren


Alle Beiträge zum Thema Umwelt & Natur

Alle Beiträge zum Thema Lifestyle

Alle Beiträge zum Thema Gesund, fit und schön