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Ein Jahr grüne Gemeinderatsfraktion

29.06.2020

Auf der einen Seite die Marxstraße, fast parallel gegenüber die Schramberger Straße. Beide bebaut und viel befahren. Und im Tälchen dazwischen erstreckt sich der beschauliche Rosswasen. Ein idyllisches, naturnahes Paradies. Eines, das die grüne Gemeinderatsfraktion aufsuchte, um ihr einjähriges Bestehen zu feiern.


Gastgeberin war Stadträtin Ira Hugger, die dort gärtnernd viele Mußestunden verbringt. Von ihr stammt auch das fröhliche Banner am Gartentor, auf dem einen ein Pferdchen begrüßt mit einem zwitschernden Vogel auf dem Maul. Das verspricht gute Laune. Mit anderen Besitzern und Pächtern im Rosswasen hat sie sich zusammengetan, um den Rottweilern dieses Kleinod bewusster zu machen. Es ist ja auch fürs künftige Gelände der Landesgartenschau vorgesehen. Beim Rundgang bekannte Ingeborg Gekle-Maier begeistert, dass sie erstmals mit allen Sinnen den Rosswasen erlebt.


Ira Hugger schilderte, es habe sich dort eine echte Gemeinschaft entwickelt. Man trifft sich privat, tauscht sich aus. Nicht nur gedanklich, sondern auch ganz praktisch, etwa beim Ausleihen von Gartengeräten. Im Blick auf die Landesgartenschau möchte man konstruktiv eigene Ideen ins Spiel bringen und hat diese bereits in einem Papier festgehalten. Gabriele Schneider fand diese „proaktive Haltung“ toll und auch Hubert Nowack meinte: „Ihr seid auf dem richtigen Weg. Vor zwanzig Jahren haben wir Neckartäler uns auch zusammengetan und viel erreicht.“


In ihrer Begrüßung sprach Ira Hugger sehr persönlich davon, wieviel Freude ihr das erste Jahr in der grünen Fraktion machte. Nicht nur politisch, auch menschlich. Als Fraktionssprecherin zog Ingeborg Gekle-Maier danach eine positive Bilanz über das vergangene Jahr: „Die Verstärkung der Fraktion um zwei weitere Räte ist deutlich zu spüren.“ Darauf stieß die Fraktion mit einem Glas Rosé auf ein erfolgreiches zweites Jahr im Rottweiler Gemeinderat an, in dem man wieder den einen oder anderen Akzent zu setzen hofft. Darin jedenfalls große Einigkeit: Klimaschutz und Artenverlust drängen weiter zum Wandel.


So schwelgten Rottweils Grüne auch gar nicht lange in Erinnerungen. Beim gemeinsamen Essen schlug Frank Sucker ein wirtschaftspolitisches Zeichen vor. Die Orientierung der Wirtschaft an der größtmöglichen Kapitalrendite und am Wachstum der Buttoinlandsprodukts (BIP) überzeuge immer weniger. Das stößt an die ökologischen Grenzen unseres Planeten. Das BIP sei auch kein Wohlstandsanzeiger mehr, denn es blendet viele ökologische und soziale Folgekosten einfach aus und überwälzt diese auf künftige Generationen. Ist es utopisch, Wirtschaft neu zu denken? Eine viel diskutierte Alternative ist die Gemeinwohlökonomie. Und immer mehr Firmen praktizieren sie sogar schon - bekanntes Beispiel: der Tettnanger Outdoor-Ausrüster VAUDE. Natürlich müssen Unternehmen Gewinne erzielen, doch oberstes Ziel ist das Wohl von Mensch und Natur. Dies lässt sich in einer Gemeinwohl-Matrix darstellen.
Die Grünen wollen in einem Antrag prüfen lassen, ob die ENRW es als kommunal bestimmtes Unternehmen für sinnvoll hält, solch eine Gemeinwohlbilanz einmal zu erproben. Zur eigenen Imagepflege. Vielleicht aber auch als Pionier für andere regionale Unternehmen?
 


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