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Ein immerwährender Fasnetskalender tut krebskranken Kindern Gutes

Alexander und Angelina Misselwitz zeigen die emotionale Seite der Fasnet

Alexander Misselwitz ist einer, der nicht so gerne im Rampenlicht steht. Lieber zieht er im Hintergrund die Fäden. Und die auch mit dem Ziel, das Städtle bissle schöner zu machen. Zusammen mit seiner Tochter Angelina, die seit mehreren Jahren den Halbmarathon in Stuttgart läuft und dabei Spenden für krebskranke Kinder im Olgäle, dem Olgahospital, sammelt, hat er nun einen ganz besonderen Fasnetskalender gemacht. Denn sowohl Marathon als auch Fasnet sind ja dem Coronavirus zum Opfer gefallen.

Ein ewig währender Kalender
Foto copyright Alexander Misselwitz

Auch der Kalender ist ein eher hintergründiges Werk, "ich wollte schon immer einen machen, aber einen, der mehr den emotionalen Aspekt der Fasnet zeigt", erzählt Alexander Misselwitz. Und er ist immerwährend - man kann ihn also jedes Jahr genießen. So sieht man den Narren auf dem Sofa – auf die Gass darf er dieses Jahr ja nicht. Also ein tiefgründiges Bild der Rottweiler Fasnet, ein ganz besonderes in einem ganz besonderen Jahr. Und Alexander Misselwitz konstatiert: „Fasnet kann ja garnicht ausfallen. Das ist wie Weihnachten und Ostern.“ Ein Blick hinter die Kulissen, das ist der neue Kalender, etwas ganz Besonderes also. Dazu gehört auch das Gedicht, das Andreas „Willi“ Wilkens, seines Zeichens gestandener Rössle-Narr, geschrieben hat. Und auch eine Aufstellung der Fasnetstermine der nächsten 100 Jahre findet man. „So kann man schauen, wann man mit 100 noch im Schantle d´Stadt nab kann.“

Natürlich ist der Kalender auch ein Spendenprojekt zugunsten der krebskranken Kinder. "Wir haben letztes Jahr die 100.000 Euro erreicht", erzählt Misselwitz. Und es soll weiter gehen. Mit den Spendengeldern werden Freizeiten finanziert, in denen kranke Kinder, aber auch solche, die es schon hinter sich haben, sich gemeinsam erholen und Spaß haben können. "Das ist immer unglaublich ergreifend", sagt Alexander Misselwitz. Drum auch der sehr emotionale Kalender: „Wir möchten Menschen Freude bereiten und dabei helfen“, betont Angelina Misselwitz, die in Stuttgart Wirtschaftspsychologie studiert. Ihr Vater ist wie sie mit der Rottweiler Fasnet groß geworden, er  entschied sich vor zehn Jahren, ein Haus in der Hochbrücktorstraße zu erstehen und zu sanieren. „Uns prägt die Liebe zum Städtle“, sagen Vater und Tochter.

Die beiden planen derweil schon das nächste Benefiz-Projekt: Ein Whisky-Tasting zusammen mit Michael und Nina Grimm von der Bacchus-Vinothek im Frühjahr, wenn es dann wieder möglich sein sollte. Dazu wird es auch für 2021 wieder einen Fasnetskalender geben. Und hoffentlich auch wieder eine Fasnet.

Erstehen kann man den Kalender bei der Bacchus-Vinothek, dem Nudelhaus, bei Getränke Mebold und der Bäckerei Mink.

Ein ewig währender Kalender
Foto copyright Alexander Misselwitz
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