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Klimaschutz und Müllvermeidung hoch im Kurs

Klimaschutz und Müllvermeidung hoch im Kurs

Ergebnisse der Umfrage der Rottweiler Umweltverbände Lokale Agenda, BUND und NABU veröffentlicht

In Zeiten der Klima-Protestbewegung Fridays for Future, des alarmierenden UN-Biodiversitätsbericht und  des allgegenwärtigen Problems Plastik auf unserem Planeten stehen auch bei der anstehenden Kommunalwahl die Themen Klimaschutz und Müllvermeidung hoch im Kurs. Etwa 30% der Kandidaten folgten einer Einladung der Rottweiler Umweltverbände Lokale Agenda, BUND und NABU zu einer Umfrage, wie sie zu ökologischen Themen generell und zur Umsetzung spezieller Ideen und Konzepte in der Stadt Rottweil stehen. Die angesprochenen Punkte spannten dabei den Bogen von A wie Artenvielfalt über M wie Mobilitätswende bis hin zu  Z wie Ziele der Agenda 2030.

Die Top-Themen nach der Einstufung der Kandidaten (auf einer Skala von 1 bis 5) sind Klimaschutz (80,4%), bezahlbarer Wohnraum (78,3%) und auf Platz drei die nachhaltige Stadtentwicklung (71,7%). Bezeichnend ist, dass alle abgefragten Bereiche, mit Ausnahme des öko-fairen Tourismus (39,1 %), von über 50% der Teilnehmenden als sehr wichtig bewertet wurden. Nur selten wurden die Themen als weniger wichtig oder unwichtig eingestuft, was den Wunsch zur ökologischen und nachhaltigen Stadtentwicklung hervorhebt.

Die Nachfrage, ob die Kandidaten sich für bestimmte Ziele oder Maßnahmen einsetzen würden oder eher nicht, kam zu folgendem unschlagbaren Ergebnis: Alle teilnehmenden Kandidaten (100%) stellen sich hinter Initiativen zur Müllvermeidung! Um den Klimaschutz voranzutreiben, wollen sich 87% der Teilnehmenden dafür einsetzen, Rottweil bis 2050 CO2-neutral zu entwickeln und den Verkehr in der Innenstadt zu reduzieren. Aber auch die meisten anderen Ziele für eine lebenswerte Stadt für viele Generationen, wie z.B. öko-faire Beschaffung, ökologische Bewirtschaftung der städtischen Agrarflächen und Eindämmung des Flächenverbrauches fanden regen Zuspruch (jeweils 76%).

Zum Schluss hatten die Kandidaten noch die Möglichkeit, eigene Ideen zur Entwicklung ökologischer Konzepte in der Stadt Rottweil einzubringen. Hier zeigten die Kandidaten sehr viel Fleiß und Einfallsreichtum und antworteten sehr ausführlich. Wichtige Konzepte zum Thema Klimaschutz waren vor allem die Verbesserung des ÖPNV und des Fahrradwegenetzes, sowie die Bereitstellung von Leihfahrzeugen. Aber auch die Stärkung der Ortsteile sowie eine attraktive Gestaltung des öffentlichen Raumes (Begegnungs- und Bürgerversammlungsräume, Barrierefreiheit, mehr Platz für Kinder und Senioren) standen auf dem Programm. Nicht fehlen darf auch der Naturschutz mit der Förderung der Biodiversität (sowohl in der Agrarlandschaft als auch den Gärten in der Stadt), der Reduzierung der Lichtverschmutzung und der Verbesserung der Gewässer- und Grundwasserqualität.

Die ausführlichen Antworten aller Teilnehmenden, abrufbar nach Person oder Liste, sowie die zusammengefassten Umfrage-Ergebnisse können bis zur Wahl online über die Internetseite der Lokalen Agenda www.agenda-rw.de eingesehen werden.

Hier finden Sie die einzelnen (namentlichen) Antworten zu den geschlossenen Fragen aufgelistet.

Zu den filterbaren Ergebnissen der Umfrage.
Wenn Sie dort "nach Teilnehmergruppen filtern" erhalten Sie die Auswertung je "Partei".

Chancen und Risiken zur Landesgartenschau 2028

Chancen und Risiken zur Landesgartenschau 2028

10 Fragen zur Kommunalwahl

Welche Chancen und/oder Risiken ergeben sich bei seiner Durchführung?
Wie weit sind die Planungen und erforderlichen Maßnahmen fortgeschritten?
Welche Vorbereitungen stehen noch an?
Wie und wo kann sich der Mitbürger daran beteiligen?


Über den aktuellen Stand informiert die offizielle Webseite zur Landesgartenschau 2018
unter Aktuelles rw2028.de/aktuelles


 

Bündnis 90 / Die Grünen - Hubert Nowack:

Die Chancen einer Landesgartenschau sind für Rottweil immens. Egal ob es sich um Stadtbildverbesserung oder mehr Lebens – oder Aufenthaltsqualität handelt. Möglich ist z.B. den Weg zur klimaneutralen Kommune einzuschlagen oder den Weg zur autofreien Innenstadt.Ebenso einen Beitrag gegen das Artensterben durch Vielfalt in den Grünanlagen zu schaffen, Flachdächer zu begrünen etc. Die Planungen laufen zurzeit vor allem nur verwaltungsintern ab, was auch schon im Gemeinderat kritisiert wurde.Somit sind einzelne Bürger oder auch verschiedene Gruppen noch nicht in das Geschehen eingebunden obwohl sie mit ihren Ideen in den Startlöchern stehen und auf „Los“ mitgenommen werden wollen. 

Deshalb muss baldmöglichst der zweite Bürgerideenworkshop zur Landesgartenschau durchgeführt werden. 
Obstbäume, welche in 2028 Früchte tragen sollen, müssen jetzt gepflanzt werden! 
Die Risiken sehen wir eher dabei, dass jetzt am Anfang viel kostbare Zeit vertan wird und dadurch zur Eröffnung hin „gehudelt“ werden muss. 
Aber insgesamt freuen wir uns riesig den Zuschlag erhalten zu haben und werden uns weiterhin in das Projekt einbringen. 

 

SPD - Arved Sassnick:

Die Chancen liegen darin, dass durch Landeszuschüsse in Höhe von 50 % infrastrukturelle Maßnahmen, die ohnehin unternommen werden sollten schneller und in manchen Fällen überhaupt erst getätigt werden können. Dazu kommt noch die bereits angelaufenen  Bürgerbeteiligungen in verschiedenen Gruppen, die ihren Niederschlag bereits in der Presse gefunden haben und die  für ein Wir-Gefühl sorgen kann. Zum Thema Fortschritt der Planung ist auf die betreffenden Presseartikel und die öffentlich zugänglichen Protokolle der vergangenen Gemeinderatssitzungen zu verweisen.

 

Forum für Rottweil (FFR) - Elke Reichenbach, Reiner Hils:

Die Planungen zur LGS 2028 stehen ganz am Anfang. Es ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten, die Stadt und ihr Umfeld aufzuwerten und für Bürger und Touristen in Stadtnähe neue Naherholungsoasen zu schaffen und die Natur wieder mehr zu ihrem Recht kommen zu lassen. Die Aufwertung des Neckars in der Au, die Renaturierung der Prim in Göllsdorf sind für uns wichtige Bausteine, um Rottweil naturnäher zu gestalten und die Folgen des Klimawandels zumindest im Lokalen etwas abzupuffern. Wichtig ist die Einbeziehung aller Gruppierungen in Planung und Gestaltung.

 

FDP - Daniel Karrais:

Große Chance für die Stadtentwicklung weit über 2028 hinaus. Der Tourismus wird weiter anwachsen, was ebenso positiv ist um die Schönheit der Stadt zu zeigen. Ein Risiko kann sein, wenn nicht rechtzeitig mit dem Ausbau begonnen wird. Kleine Bäumchen sind wenig representativ, man muss bereits jetzt mit Planung und Umsetzung anfangen.


Bitte beachten Sie, dass die Antworten die Meinung der jeweiligen Kandidaten widerspiegeln und vom Programm der jeweiligen Partei abweichen könnten. Die Reihenfolge der Antworten stellt keine Gewichtung dar. Die Antworten wurden ungekürzt und unverändert übernommen. 
Alle zur Kommunalwahl antretenden Parteien haben unsere Fragen erhalten, doch nicht immer beantwortet.

Klima- und Umweltschutz in Rottweil

Klima- und Umweltschutz in Rottweil

Aus der Reihe: 10 Fragen zur Kommunalwahl

Der Klima- und Umweltschutz steht spätestens seit der Fridays for Future-Bewegung im Fokus. Dabei spielt die Mobilität eine übergeordnete Rolle.
Wie müsste aus Ihrer Sicht die Mobilität in der Region gestaltet werden?
Welche (nicht nur mobile) Konzepte wären am Standort Rottweil sinnvoll?
In einem Punkt sind sich alle einig: der öffentliche Nahverkehr muss ausgebaut werden.

Bündnis 90 / Die Grünen - Frank Sucker:

Klima- und Umweltschutz gehören zu unserer politischen DNA. Egal, ob diese Themen medial gerade in sind wie jetzt oder nicht. Mobilität ist tatsächlich die zweitwichtigste Quelle von Treibhausgasemissionen und verdient mehr Beachtung als bisher.
Es gilt so rasch wie möglich auf nichtfossile Antriebstechniken umzusteigen. Welche Technik sich dabei durchsetzt, ist noch offen. Gibt’s vielleicht aber auch einen Mix unterschiedlicher Technologien wie Batterie oder Brennstoffzelle? Entscheidend ist, dass diese Elektrifizierung auf der Basis erneuerbarer Energien erfolgt. Sonst bringt sie klimapolitisch nichts.
In unserer ländlichen Region überdauert der motorisierte Individualverkehr länger als in Großstädten. Doch auf längere Sicht sind wohl auch hier digital gestützte Mobilitätsformen auf dem Vormarsch wie Bürgerbusse, Sharing-Modelle und autonomes Fahren. Auch werden die Angebote im ÖPNV - auch Richtung Balingen! - flexibler, komfortabler und somit attraktiver als die heutigen.
Wenn es richtig ist, dass bei Entfernungen von fünf Kilometern das Fahrrad gegenüber schwerfälligen Autos unschlagbar ist, hat Rottweil das Zeug zur Fahrradstadt: Keine Abgase, kein Lärm, keine nervende Parkplatzsuche, easy direkt vor Geschäfte radeln... Und E-Bikes überwinden lässig unsere hügelige Topographie. Daher könnte Rottweil als „E-Bike-Modellstadt“ innovativ glänzen. Es wäre zu prüfen, ob sich für diese Vision Mittel bei Land, Bund oder EU mobilisieren lassen.
Autos werden in Solarparkhäusern mit Ladestationen am Rand der historischen Innenstadt abgefangen, damit diese ihre Schönheit und ihre Lebensqualität hemmungslos entfalten kann. In ihr rollen dann Fahrräder, E-Scooter oder andere Kleinstfahrzeuge. Und natürlich ist es gesund und genussvoll, seine beiden Beine zu bewegen.

Siehe auch: 
Bündnis90/Die Grünen zu den Fragen der Rottweiler Umweltverbände Lokale Agenda, BUND und NABU

Forum für Rottweil (FFR) - Elke Reichenbach, Reiner Hils:

Rottweil war in den achtziger Jahren Vordenker bei der Energiewende. Das wieder zu erreichen wäre ein gutes Ziel. Das 2002 verabschiedete Klimaschutzkonzept, das die jährliche Minderung der CO2-Emissionen pro Einwohner um drei Prozent, ein Anteil von zwölf Prozent erneuerbaren Energien an der Rottweiler Energieversorgung bezogen auf den Primärenergieverbrauch, die Verringerung der PKW-Fahrten je Person um 20 Prozent verglichen mit dem Jahr 2000 und die Erhöhung des Fahrgastaufkommens für alle regionalen ÖPNV-Linien ohne Schüler um jährlich drei Prozent vorsah, ist noch nicht umgesetzt. Das halten wir für ein wichtiges Etappenziel auf dem Weg zur klimaneutralen Kommune: 100 Prozent erneuerbare Energien für Rottweil als gesamtgesellschaftliches Projekt. Wichtig ist eine gute Vernetzung aller Akteure im Mobilitätsbereich und die Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen. Nur so lassen sich Veränderungen im Angebot und im Verhalten der Bürger*innen erreichen.

Siehe auch: 
Das Forum für Rottweil zu den Fragen der Rottweiler Umweltverbände Lokale Agenda, BUND und NABU

SPD - Arved Sassnick:

In der Stadt: Es muss der öffentliche Personennahverkehr gestärkt, d. h. auch: von mehr Mitbürgern benutzt werden. Rad und E-Bikes oder E-Roller können für den ÖPNV kein Ersatz sein. Außerhalb der Stadt wird auch auf längere Sicht für Pendler das Auto in unserer Gegend nötig sein, da weder ein dichteres Busnetz mit engerer Taktung in Sicht ist noch ein Umstieg der Pendler auf das Fahrrad wahrscheinlich ist.

Siehe auch: 
Die SPD zu den Fragen der Rottweiler Umweltverbände Lokale Agenda, BUND und NABU

FDP - Daniel Karrais:

Öffentlicher Nahverkehr spielt eine große Rolle. Es muss engere Fahrpläne, längere Betriebszeiten und zuverlässigere Verbindungen geben. Auch die Anbindung an den Ringzug und die Gäubahn ist wichtig, um in der ganzen Region mobil zu sein. Für die Mobilität in Rottweil ist es wichtig ein Parkleitsystem einzuführen, um den Parkplatzsuchverkehr zu reduzieren und Ortsfremden den Weg zu weisen. All das ist ein Beitrag zu einer besseren Verkehrslage in und um Rottweil.

Siehe auch: 
Die FDP zu den Fragen der Rottweiler Umweltverbände Lokale Agenda, BUND und NABU

CDU zu den Fragen der Rottweiler Umweltverbände Lokale Agenda, BUND und NABU
Hier die Abstimmungsergebnis anschauen


Bitte beachten Sie, dass die Antworten die Meinung der jeweiligen Kandidaten widerspiegeln und vom Programm der jeweiligen Partei abweichen könnten. Die Reihenfolge der Antworten stellt keine Gewichtung dar. Die Antworten wurden ungekürzt und unverändert übernommen. 
Alle zur Kommunalwahl antretenden Parteien haben unsere Fragen erhalten, doch nicht immer beantwortet.

Wir können nicht leben, als gäbe es kein Morgen

Wir können nicht leben, als gäbe es kein Morgen

Natur erleben, wertschätzen und erhalten.

Mit dem Konzept zur Landesgartenschau 2028 bekennt sich die Stadt Rottweil zum ökologischen Umbau. Wie weit Begrünung und Technologie und Umwelt im Einklang stehen, hängt auch mit dem Bewusstseinswandel seiner Mitmenschen zusammen.  Es erfordert echte Alternativen statt Verbote, um die Welt enkeltauglich zu gestalten. Dazu benötigt es Begeisterung statt Bevormundung. Wer die Vorteile einer intakten Umwelt für sich entdeckt, wird diese  schätzen und erhalten wollen.

MOBILITÄT

Es geht nicht allein um die Antriebstechnik. Fahrgemeinschaften, Car-Sharing, Heim-Arbeitsplätze, Öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad als alternatives Fortbewegungsmittel. Die Art der Fortbewegung und Verkehrswege bestimmt die Umwelt und Lebens-qualität von Morgen.

KONSUM & ERNÄHRUNG

Mit der einfachen Frage: “Brauche ich das wirklich?” werden nicht nur Ressourcen gespart und Müll vermieden. Es bedeutet auch weniger Arbeit, mehr Freizeit und Lebensqualität.  Doch nicht unbedingt Verzicht, sondern Konzentration auf Qualität.

INNOVATIONSKRAFT

Lassen sich Umwelt- und Klimaverträglichkeit mit wirtschaftlichen Schaffen vereinbaren? Es gilt den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden. Dadurch entstehen neue Geschäftsfelder.

Wir fördern zukunfts- und lösungsorientiertes Handeln.
Nachhaltigkeit schafft Lebensqualität.
Für die notwendige Veränderung benötigt es Alternativen.
Wir zeigen sie auf.

In Kürze startet hier die neue Mitmach-Aktion zum Thema Umwelt & Klima.

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