Oberbürgermeisterwahl Rottweil 2022

„Der direkte Draht ist wichtig“

OB-Kandidat Dr. Christian Ruf informiert sich beim Technischen Hilfswerk

OB-Kandidat Dr. Christian Ruf THW
OB-Kandidat Dr. Christian Ruf informiert sich beim THW-Ortsbeauftragten Tobias Wagner im INKOM über den Stand der Dinge auf der Baustelle für das neue THW-DomizilFoto copyright Rößler

„Der direkte Draht zu den Blaulichtorganisationen ist wichtig. Denn in der Krise oder in einer Notlage ist unabdingbar, dass sich alle Partner kennen und wissen, dass sie sich aufeinander verlassen können“, betonte OB-Kandidat Dr. Christian Ruf bei seinem Besuch des Technischen Hilfswerks (THW), Ortsverband Rottweil. Gemeinsam mit dem Ortsbeauftragten des THW, Tobias Wagner, schaute sich Dr. Ruf die Baustelle des THW im INKOM an, ließ sich die Pläne erklären und informierte sich über die aktuelle Situation der Organisation.

Seit Mai wird in der Heubergstraße im INKOM am neuen Domizil gebaut. Neben dem zweistöckigen Verwaltungsgebäude, in dem neben Büros, auch Umkleiden, eine Werkstatt und ein Mannschaftsraum untergebracht sind, entsteht eine Fahrzeughalle für elf Fahrzeuge. „Für die Arbeit der Blaulichtorganisationen ist es wichtig, dass die Räume und die Ausstattung den neuesten Standards entsprechen, damit sie im Einsatzfall professionell und schnell agieren und reagieren können“, so Dr. Ruf. Beispielsweise bei der Flutkatastrophe im Ahrtal habe man gemerkt, „wie wichtig und wertvoll die Zusammenarbeit aller Organisationen der Blaulichtfamilie ist“, sagte Dr. Ruf. Zahlreiche Mitglieder des Ortsverbands Rottweil waren über Wochen immer wieder im Ahrtal und haben mit angepackt, wo Hilfe nötig war. „Sie waren für den Einsatz über die zuständige Einsatzleitung vor Ort angefordert worden“, informierte Wagner. Auch die Zusammenarbeit mit den anderen Blaulichtorganisationen funktioniere sehr gut, und das THW hoffe, dass die Einbindung in die örtliche Gefahrenabwehr intensiviert werden könne.

Die Aufgaben des Technischen Hilfswerks sind vielfältig, doch werde das THW in der Bevölkerung oftmals gar nicht so direkt wahrgenommen, da es überwiegend bei Katastrophen zum Einsatz komme, bedauerte Wagner. Doch durch die aktuellen Geschehnisse im Ahrtal seien die „Helfer in Blau“ wieder mehr im Fokus. „Es ist für die Helfer im Katastrophenfall wichtig, immer genügend Engagierte zu haben“, sagte Dr. Christian  Ruf und freute sich, dass das THW auch in dieser Hinsicht gut aufgestellt ist. „Der Ortsverband kann derzeit auf 55 Aktive – Männer wie Frauen – und 25 Kinder und Jugendliche zurückgreifen. Zudem wechseln jedes Jahr zwei bis drei Jugendliche zu den Aktiven“, sagte der Ortsbeauftragte. Weitere Informationen unter www.christian-ruf.de.