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Hausfinanzierung - in drei Schritten zum Eigentümer

In drei Schritten zum Eigentümer: damit der Traum nicht zum Albtraum wird
10.10.2018
pixabay.com CC0 Creative Commons

Für 80 % der Deutschen steht das Wohneigentum ganz oben auf der Wunschliste. Doch nicht mal jeder Zweite kann sich als Eigentümer bezeichnen. Lesen Sie, wie man in drei Schritten Wohneigentümer werden kann und dabei Fehler vermeidet!

1. Kaufen, Bauen, Renovieren?

Zuerst muss das Vorhaben geklärt werden. Wer baut, kann unter Umständen Erwerbsnebenkosten einsparen, indem Grundstücks- und Baukosten voneinander getrennt werden. So fällt die Grunderwerbssteuer nur auf den Grundstückspreis an. Bestandsobjekte hingegen sind weniger abhängig vom aktuellen Baupreisindex und so günstiger zu erwerben. 
Das passende Objekt zu finden ist die höchste Kunst. Ein Makler verlangt häufig mehr als 3 % vom Netto des Kaufpreises an Courtage. Daher kann es sich auszahlen, selbst auf die Suche zu gehen. Solide Objekte wechseln häufig den Besitzer, bevor sie auf Online-Plattformen gestellt werden. Es lohnt sich, wachsam zu sein und potenzielle Verkäufer anzusprechen. Um nicht die Katze im Sack zu kaufen, empfiehlt es sich, vor dem Erwerb ein Gutachten einzuholen.

2. Passende Finanzierung finden

Wird Fremdkapital benötigt, lohnt sich ein unabhängiger Finanzberater, der sich auf Baufinanzierung spezialisiert hat. Zu dessen Service gehört, die Angebote verschiedener Banken miteinander zu vergleichen und eventuelle Förderdarlehen einzubeziehen. Unter bestimmten Voraussetzungen sind zinsfreie Darlehen und bis zu 20.000 Euro Tilgungszuschuss möglich.
Bei Neubauvorhaben sollte in etwa ein Viertel der Gesamtkosten an Eigenkapital bereitgehalten werden. Bei entsprechender Bonität könnte darauf verzichtet und die Erwerbsnebenkosten (5–10 %) mitfinanziert werden. Dieses wirkt sich jedoch negativ auf den Zins aus. Mindestens die Hälfte der Rate sollte Tilgungs-
anteil sein, damit die Finanzierungsdauer überschaubar bleibt. Wer günstig kauft und selbst renoviert, dem wird die Eigenleistung als fiktives Kapital angerechnet, da der Wertsteigerung des Objekts weniger Kosten entgegenzustellen sind.

3. Den günstigen Zins sichern 

Momentan sind Finanzierungen mit Zinsen nahe der Ein-Prozent-Grenze möglich. Doch keine Bank sichert diesen Zins über die komplette Laufzeit ab. Erhöht sich der Zins nach Ablauf der Zinsbindung, muss entweder die Rate erhöht oder die Laufzeit verlängert werden. Damit die Lust am Eigenheim nicht vergeht, sollten zusätzlich 20 % der Rate in ein geeignetes Produkt gespart werden, um nach dem Ende der Zinsbindung die Restschuld zu verringern. Die Banken bestehen auf einer Feuer- oder Wohngebäudeversicherung, damit am Ende kein Haus abzubezahlen ist, welches es nicht mehr gibt. 

Des Weiteren sind Kosten für die Risikovorsorge einzukalkulieren, um im Krankheitsfall, bei Arbeitsunfähigkeit oder Erwerbslosigkeit vor dem finanziellen Ruin geschützt zu sein. Unabhängige Finanz- und Versicherungsmakler können in der Regel aus einem Pool Hunderter Banken und Versicherungen das maßgeschneiderte Produkt auswählen.


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