
Zum Konzertabend mit Chor, Orchester, verbunden mit der Kunstpräsentation der Zwölftklässler, hatte die Rottweiler Waldorfschule kürzlich eingeladen. Die Klassen fünf bis sieben, der Chor der Klassen neun bis zwölf (und einige Achtklässlerinnen als Gäste), das Orchester der Klassen fünf bis sieben und die zwölfte Klasse hatten in den vergangenen Wochen im Musikunterricht ein vielseitiges Programm erarbeitet, das sie beim Konzert nun kredenzten. Und die Gäste erwartete ein ganz besonderer Kunst- und Musikgenuss, der pandemiebedingt lange nicht möglich war.
So boten die Schüler unter der musikalischen Leitung von Karin Welge einige Orchesterstücke dar, wobei die Orchesterbesetzung überraschte. Denn statt Geigen, Bratschen, Celli und Bläsern aller Art, waren Harfe, Trommeln, Gitarren, ein Euphonium und so manches mehr anzutreffen. Die Darbietung begeisterte das Publikum, die es mit anhaltendem Beifall belohnte. Die Siebtklässler warteten mit einem Trommelprojekt auf, bei dem neben der Rhythmik, die Koordination im Vordergrund stand, wie Musiklehrerin Karin Welge erklärte.
Eine Welturaufführung präsentierten die Schüler der zwölften Klasse. Sie führten eine zeitgenössische Eigenkomposition anhand einer grafischen Notation auf, die sich auf einen Text zum Thema „Zeit“ bezog. Dafür bekamen sie ebenfalls begeisterten Applaus. Stücke von der Renaissancezeit bis zur Gegenwart sang der Chor mit Schülern der neunten bis zwölften Klasse.
Und zwischen den einzelnen Darbietungen stellen einige Zwölftklässler ihre Arbeiten des Kunstabschlusses vor. Im Anschluss konnten die Bilder im Foyer der Schule noch aus der Nähe betrachtet werden und bei einem Büfett und Getränken klang der Abend aus.