Politik

SPD-Landtagskandidat, Torsten Stumpf besucht die Dunninger Sozialstation St. Martin

Thorsten Stumpf besucht Sozialstation Dunningen
SPD Landtagskandidat Torsten Stumpf mit Sozialstation Geschäftsführerin Ramona Bräu Foto copyright 1120

Zusammen mit dem ehemaligen Dunninger Gemeinderat Hans-Peter Storz besuchte Torsten Stumpf seine alte Wirkungsstätte. Als Torsten Stumpf 1999 bis 2000 für 13 Monate seinen Sozialdienst abhielt, war dieser eigentlich auf 11 Monate verkürzt worden. 

Seit dem 01.01.2021 ist Frau Ramona Bräu Geschäftsführerin der Sozialstation, von der derzeit 350 Patienten betreut werden. 60 Personen stehen derzeit auf der Warteliste. Das es mehr Anfragen gibt als man leisten könne, bedauert Frau Bäu. 
Die Pandemie erschwert die Arbeitsbedingungen, man habe schon seit Anfang der Pandemie Schutzkleidung getragen. 

Im Bereich der Schutzkleidung stellt vor allem der hohe Preis für deren Beschaffung ein Problem dar. Gerade Handschuhe sind sehr teuer und Pro Pflegekraft wird eine Packung pro Woche benötigt. 

Die Tagespflege läuft derzeit schleppend. Vor der Pandemie gab es auch in der Tagespflege eine Warteliste, nun bemerkt man die Angst vor Kontakten. Alle Angestellten tragen FFP2-Masken. Auch die Betreuten müssen die Abstände einhalten. Gäste können derzeit keine kommen. 

In diesem Bereich hat die Sozialstation erhebliche Mindereinnahmen, Frau Bräu würde sich wünschen das zumindest ein Teil dessen erstattet zu bekommen. 

Im Gegensatz zu anderen Einrichtungen hat die Sozialstation wenig Personalsorgen.
Hier wird einiges getan, um das Personal zu halten. Man bietet beispielsweise Gesundheitswochen an, hat Touren für Mütter nach der Elternzeit eingeführt (Muttertouren) und weitere Kleinigkeiten, die für ein gutes Betriebsklima sorgen.   

Man hat eine Auszubildende. Die Azubis bekommen eine gute Vergütung. Leider ist es so, dass im zweiten Jahr die Auszubildende durch die Zentralistik in anderen Einrichtungen tätig ist. Aber dennoch ist Reform der Ausbildung gut. 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Ausland werden, hauptsächlich stationär eingesetzt, da sowohl der in der EU nicht anerkannte Führerschein wie auch die Sprachbarriere ein Problem für den Außendienst darstellt. 

Zur aktuellen Impfdiskussion bei Pflegekräften berichtet Frau Bräu, dass sich fast das ganze Team bereit sei sich Impfen zu lassen. Insgesamt bekam Torsten Stumpf einen guten Einblick in den deutlich veränderten Arbeitsalltag seiner ehemaligen Wirkungsstätte.