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Photovoltaik – eine tragende Säule der Energiewende

copyright Frank Chudoba
Testturm bei Sonnenaufgang

Seit Jahrzehnten ist es bekannt: Die Erderwärmung schreitet voran – vom Menschen gemacht und in großen Schritten.

Seit Jahren ist bekannt: Wir Menschen können die Entwicklung stoppen durch eine Abkehr von den fossilen Energien.

Seit kurzem ist bekannt: Die Klimakrise spitzt sich in atemberaubendem Tempo zu – schneller als vorhergesagt. Das Zeitfenster wird immer enger, um das Schlimmste zu verhindern.

Angesichts dieser Menschheitsaufgabe hat die derzeitige Bundesregierung auf ganzer Linie versagt.

Für die Erzeugung von Wärme und Strom aus der Sonne gibt es wunderbare Techniken, um von Öl, Kohle, Gas und Atom loszukommen. Wir brauchen viel mehr Sonnen- und Windenergienutzung als derzeit.

Vor zwanzig Jahren begannen auch in unserer Region die ersten Pioniere die Energiewende zu gestalten und installierten auf ihren Dächern mutig Solarmodule. Höchst ungewiss war damals noch, wie lange diese Module durchhalten. Und teuer waren sie noch, bevor die Massenproduktion einsetzte. Doch immerhin garantierte das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) eine motivierende Einspeisevergütung. Ab kommendem Jahr ist damit aber Schluss. Und die Solarpioniere stehen nun vor der Frage: Was soll mit den immer noch funktionstüchtigen Modulen geschehen?

Photovoltaik dient der Stromerzeugung, kann in der Breite genutzt und mit den beiden großen Sektoren Mobilität und Wärme für die Energiewende verzahnt werden. Wir brauchen den vielfachen Ausbau statt der Bremsen, die bisher eingebaut waren. So muss endlich eine praktikable und schnell umsetzbare Lösung für die PV-Anlagen gefunden werden, deren 20-Jahreszeitraum ausläuft: damit nicht voll funktionsfähige Anlagen massenhaft abgeschaltet werden müssen. So braucht es einfache und angemessene Regelungen für Mieterstrom. Es braucht Anreize statt Abschreckung, damit Bürgerinnen und Bürger Strom erzeugen, sei es sich selbst mit Eigenstrom versorgen und den Rest einspeisen oder nur einspeisen. Große Speicherlösungen und Quartiersplanungen, Umsetzung der vielen guten technischen Ansätze aus den Hochschulen und, weil das am schnellsten geht, auch naturverträgliche Freiflächenanlagen mit ökologischen Vorgaben: das und Vieles mehr steht dringend an.

Wir haben die Technik. Wir brauchen nur den politischen Willen, das Richtige umzusetzen. Den habe ich. Und den langen Atem dazu auch.

Die in der Kolumne formulierten Meinungen geben ausschließlich die Auffassung des jeweiligen Verfassers wieder.

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