Fährt man die Straße Steig entlang, strahlt einem die Waldorfschule seit wenigen Tagen in einem warmen Rotton entgegen. "An der Fassade wird seit Beginn der Woche gearbeitet und es sind für alle erste Fortschritte erkennbar. Im Moment wird der durchgefärbte Putz aufgetragen. Dieser wird dann gestrichen und in einem zweiten Zug eine Lasur aufgetragen", so schrieb Christoph Sander in einem Brief an die Eltern. Wenn alles gut läuft kann das Baugerüst zu großen Teilen noch vor dem Winter abgebaut werden.
Als nächstes geht es dann mit dem Innenausbau weiter. So wird dringend ein weiteres Klassenzimmer und ein Bewegungsraum für den Eurythmieunterricht benötigt. Auch die Außenanlage und Wegesicherung muss dringend angegangen werden. Die hierfür benötigten Gelder stehen jetzt wohl auch endlich zur Verfügung.
Die Gelder werden von der Bank für Sozialwirtschaft in Höhe von 670.000 Euro zur Verfügung gestellt. Lange musste die Schule auf diese Auszahlung warten, da der Zuschussbescheid des Regierungspräsidiums fehlte. Für die Bank stellt dieser Zuschussbescheid die wichtigste Bedingung zur Auszahlung der 670.000 Euro dar.
Die Erleichterung innerhalb der Schulgemeinschaft ist groß. Viele Eltern, Lehrer, Handwerker und andere Firmen sind mit großem Engagement am Aufbau der Schule beteiligt. Die teils unsichere finanzielle Lage hielt bisher einige Eltern davon ab, ihre Kinder an der Waldorfschule anzumelden. Dies sollte sich jetzt ändern und der Traum eines großen Waldorfkampus in Rottweil ein Stück mehr Wirklichkeit werden.
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