Klima, Umwelt & Natur
Pressemitteilung

OB Dr. Christian Ruf pflanzt Baum des Jahres 2026

Zittelpappeln wachsen künftig im Kerngelände der Landesgartenschau

OB Dr. Christian Ruf pflanzt Baum des Jahres 2026
OB Dr. Christian Ruf (links) mit (von links) Micha Sonnenfroh vom Landesgartenschau-Team und Andreas Matje vom städtischen Betriebshof bei der Pflanzung der Zitter-Pappel am renaturierten Neckar.Foto copyright Landesgartenschau Rottweil / Ruess

Die Zitter-Pappel ist der Baum des Jahres 2026. Die Stadt Rottweil hat nun ein Exemplar am Neckar gepflanzt. Weitere Zitter-Pappeln sollen auf dem künftigen Landesgartenschaugelände gegenüber dem Areal des Alten Gaswerks und an der neu entstehenden Neckarbrücke gesetzt werden.

„Bäume sind wichtige Elemente für das Klima und sorgen für Schatten, gute Luft und immer wieder für einen tollen Blickfang“, so Oberbürgermeister Dr. Christian Ruf beim Vorort-Termin. Mit der Teilnahme an der Aktion „Baum des Jahres“ unterstreicht die Stadt Rottweil gemeinsam mit dem Team der Landesgartenschau 2028 die Bedeutung von Bäumen in Zeiten des Klimawandels: Sie spenden Schatten und binden zugleich CO&8322;.

Die Pflanzung ist zugleich Teil der langfristigen Vorbereitungen für die Landesgartenschau Rottweil 2028. Seit 2024 werden im künftigen Landesgartenschaugelände entlang des Neckars gezielt Nach- und Neupflanzungen vorgenommen, um die Aufenthaltsqualität zu steigern, ökologische Strukturen zu stärken und Grünräume zu schaffen. „Die Zitter-Pappel fügt sich als robuste und anpassungsfähige Baumart ideal in dieses Konzept ein“, erklärt Micha Sonnenfroh vom Landesgartenschau-Team. Die Zitter-Pappel oder auch Espe genannt, ist mit ihrem weitfliegenden Samen neben Birken, Ebereschen und Salweide die wichtigste heimische Pionierbaumart auf gestressten Schadflächen. Das bedeutet: Sie besiedelt als erste Baumart wieder eine zuvor baumfreie Fläche. „Die Zitter-Pappel ist eine wahre Anpassungskünstlerin. In hiesigen Regionen kommt sie überwiegend an schattigen Waldrändern oder auf lichten, felsigen und moorigen Standorten vor.“ Typisch für sie ist das Geräusch ihres Laubes beim leichtesten Luftzug, daher kommt auch das Sprichwort: „Zittern wie Espenlaub“. Auch ökologisch ist die Zitter-Pappel von großer Bedeutung: Das Laub vermodert rasch zu Humus und ernährt zudem viele Schmetterlingsarten. „Als Allrounderin gilt sie als Wegbegleiterin für anschließende Waldflächen und wird deshalb oft in naturnahen Pflanzungen und schwierigen Bereichen verwendet“, so Sonnenfroh. Beeindruckend ist ihre prächtige leuchtend gelbe mitunter flammend rotorange Herbstverfärbung. Mit einer Höhe von bis 25 Metern ist sie ein mittelgroßer, rasch wachsender Baum.

Die Wahl des „Baumes des Jahres“ wird seit 1989 von einem Kuratorium getroffen, in dem 32 Umweltorganisationen vertreten sind. Schirmherr ist der Bundeslandwirtschaftsminister. Mit der Auszeichnung „Baum des Jahres“ soll auf die Bedeutung von Bäumen und Wäldern für Umwelt und Klima aufmerksam gemacht werden.

Weitere Informationen zum Baum des Jahres unter www.baum-des-jahres.de. Informationen zur Landesgartenschau unter www.landesgartenschau-rottweil.de.

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