
Viele Erdarbeiten sind seit Wochen im Stadtgraben von der Hochbrücke aus zu sehen. Hier entsteht eines der Herzstücke des Landesgartenschau-Geländes: die Wasserkaskade mit einer flankierenden Treppenanlage. Die einzelnen Ebenen werden derzeit terrassiert. Demnächst werden die Treppenverbindungen installiert.
Kleine Wasserläufe, Wasserbecken und Wasserspiele wird es entlang des neuen Kaskadenwegs geben, der künftig vom oberen in den unteren Stadtgraben führt. Die Kaskadenanlage besteht aus zwei kleinen Wasserläufen und flankierenden Treppen. Über mehrere Stufen mit Terrassen zum Verweilen und Sitzen überwindet sie einen Höhenunterschied von etwa 15 Metern.
Die Terrassierung ist bereits jetzt zu erkennen. Ebenso die verschiedenen Wegeverbindungen, die in den unteren Stadtgraben führen. Oberbürgermeister Dr. Christian Ruf und Landesgartenschau-Geschäftsführerin Ines Gaehn haben sich dieser Tage vor Ort über die Baustelle informiert und freuen sich über den planmäßigen Baufortschritt. „Es ist klasse, dass hier dieser idyllische Ort mit der Wasserkaskade geschaffen wird. Wasser kühlt im Sommer und leistet auch einen wichtigen Beitrag zum Mikroklima in der Stadt“, so der Oberbürgermeister. Derzeit werden die Treppenverbindungen zu den einzelnen Ebenen hergestellt sowie parallel dazu die großen Steine für den Wasserlauf gesetzt, der im Anschluss hergestellt werden soll. „Diese Arbeiten sollen in den nächsten vier Wochen erfolgen“, kündigt Ines Gaehn an.
Die Bepflanzung der Kaskadenanlage wird entsprechend einer grünen Felsschlucht aus moosbewachsenen Gesteinsbrocken und Farnen gewählt. An der Talsohle wird das austretende Hangwasser in einem künstlichen Bachlauf gesammelt, der sich mäandrierend durch die Wiese zieht. Vereinzelte Pflanzinseln mit Gräsern und Uferstauden begleiten den Bachlauf. Der vorhandene Teich am Ende des Stadtgrabens, ein Wasserrückhaltebecken, wird in den Wasserlauf einbezogen.
Spaziergänger haben künftig die Möglichkeit, über die Treppen des Kaskadenwegs in den Stadtgraben zu gelangen. Barrierearm hoch und runter geht es über den Rampenweg, der an die Stadtgrabenstraße angebunden ist. „Ganz barrierefrei geht es von hier aus aufgrund des großen Höhenunterschieds und der steilen Hänge nicht. Aber die Barrierefreiheit garantiert ja dann der Aufzug, der bei der Hochbrücke errichtet wird“, sagt Ines Gaehn.
Weitere Informationen unter www.landesgartenschau-rottweil.de