Kultur und Freizeit
Pressemitteilung

Das römische Rottweil erwacht zum Leben

Sonntagsführung „Leben in Arae Flaviae“

Das römische Rottweil erwacht zum Leben
Schmuck, Haarnadeln und kostbare Fibeln: Im Dominikanermuseum lässt sich nachvollziehen, dass für Frauen aus der gehobenen Gesellschaft vor 2000 Jahren ein angemessener, würdevoller Auftritt selbstverständlich war.Foto copyright Robert Hak

Einblicke in den römischen Alltag: Am Sonntag, 21. Juni 2026, um 15 Uhr lädt das Dominikanermuseum zur öffentlichen Führung ein. Interessierte können entdecken, wie Menschen hierzulande vor fast 2000 Jahren lebten, arbeiteten und feierten.

Wie sah das Leben der Bewohnerinnen und Bewohner im römischen Rottweil aus? Felix Benz aus dem Team der Museumspädagogik nimmt die Teilnehmenden mit auf eine imaginäre Reise nach Arae Flaviae, die römische Stadt am Neckar. Der Rundgang führt über eine Baustelle, zu Einkäufen und Geschäften auf dem Forum bis zum Besuch im öffentlichen Bad, wo die neuesten Nachrichten aus dem Imperium ausgetauscht wurden.

Anhand einzigartiger Fundstücke und packender Erzählungen werden private Rituale wie das Opfern für die Hausgötter ebenso beleuchtet wie kulturelle Vergnügen, etwa der Besuch einer Theatervorstellung. Den krönenden Abschluss bildet – zumindest in wohlhabenden Familien – das Gastmahl am Abend, bei dem die Gäste bei lukullischen Genüssen und philosophischen Gesprächen den Tag ausklingen lassen.

Die Abteilung „römisches rottweil – arae flaviae“ ist Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg. Die Führung macht nicht nur den detailreichen Alltag in der Provinzstadt greifbar, sondern zeigt auch, wie sich aus den anfänglichen Militärlagern eine florierende Zivilgesellschaft entwickelte, deren Erbe bis heute spürbar ist. Für alle, die noch nie da waren, bietet der Rundgang den idealen Einstieg in die römische Vergangenheit dieser Stadt.

Treffpunkt mit Felix Benz am Sonntag, 21. Juni 2026, 15 Uhr, Foyer des Dominikanermuseums.
Kosten: 2,50 € zzgl. Eintritt. Kinder bis 18 Jahre sind frei.

www.dominikanermuseum.de