Kultur und Freizeit

Von Legionären, Galliern und Bankrotteuren

Öffentliche Sonntagsführung in der Abteilung „arae flaviae – römisches rottweil“

Rekonstruktion der Ausrüstung eines Legionssoldaten, im Hintergrund: Kopie des Grabsteins eines CenturioFoto copyright Robert Hak

Das Dominikanermuseum bietet nach pandemiebedingter Pause wieder eine Sonntagsführung an. Am 20. März sind Besucher eingeladen, Thomas Haßler ins römische Rottweil zu folgen: Er nimmt sie mit in die römische Provinzstadt „municipium arae flaviae“. Beginn der Führung ist um 15 Uhr.

Die Zeitreise führt 19 Jahrhunderte zurück in die Vergangenheit, in die höchst spannende Frühzeit des römischen Rottweil. Angehörige römischer Truppen besetzten Teile des heutigen Baden-Württemberg. Aber was waren ihre Motive? Nur wenige Ausrüstungsgegenstände wurden gefunden, und doch kann man darauf schließen, wie sie ausgesehen haben mussten. Wie aber sah der Alltag eines Legionärs aus? Wie reagierte die ortsansässige Bevölkerung auf den massiven Militäreinsatz? Woher stammten die ersten „römischen“ Siedler? Produktion und Handel haben viele Spuren hinterlassen. Doch in welchen Schritten entstand aus den großen Militärlagern eine florierende Provinzstadt? Und welche Geheimnisse umwehen ihr Ende? Thomas Haßler erzählt über die Menschen von damals und führt die Besucher in eine längst vergangene Welt, die doch in jedem von uns bis zum heutigen Tage fortlebt.

INFO: Treffpunkt mit Thomas Haßler ist am 20. März, 15 Uhr, im Foyer des Dominikanermuseums. Kosten: 2,00 Euro zuzüglich Eintritt. Kinder bis 18 Jahren sind frei. Es gilt die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg in ihrer aktuellen Fassung.