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Mark, wir haben ein Problem!

Achtung, Facebook-Sicherheitslücken gefährden Ihre Daten
26.06.2018 von Frank Chudoba
pexels.com CC0 Creative Commons

Facebook hat derzeit ein großes Problem, den Zugang und die Accounts ihrer Nutzer zu schützen.
Auf der weltweit größten Plattform überschlagen sich Meldungen über gehackte Konten und Verbreitung von falschen Nachrichten im Messenger, dessen Links versuchen, weitere Daten des Empfängers abzugreifen.

Fast 2,2 Milliarden* aktive Nutzer soll Facebook haben, davon etwa 30 Millionen** in Deutschland.
Facebook selbst geht davon aus, dass etwa 13% aller Nutzerkonten Fakes oder Duplikate sind.
Doch trotz des scheinbar großen Vertrauens vieler Menschen in dieses Netzwerk, bleiben viele Fragen zur Sicherheit und zum Umgang mit den Daten ungeklärt. Selbst die aktuellen Untersuchungen zum Datenskandal im Fall mit Cambridge Analytica bieten wenig Aufklärung. Während die Börse und Werbekunden deutlich darauf regierten und Facebook fast 100 Milliarden Dolar an Börsenwert eingebüßt haben soll - das entspricht etwa der Marktkapitalisierung des Allianz-Konzerns - scheint es dem Nutzer wenig zu kümmern. 

Doch die Nerven der Nutzer werden weiter strapaziert.
Während in den ersten Monaten des Jahres aufreizende Fake-Damen die Freundschaftsanfragen hochschnellen ließen, so offenbart Facebook ein gravierendes und gefährliches Problem. An die "Freunde" werden über den Facebook-Messenger scheinbar Youtube-Videos versendet, die angeblich brisantes Material zum jeweiligen Nutzer enthalten soll. Eine Überprüfung des Links zeigt zwar schnell auf, dass es sich nicht wirklich um ein Video handelt, doch in aller Eile, aus Neugier oder aufgrund der Fülle an Informationen ist nicht auszuschließen, dass Facebook-Nutzer auf diese Links klicken und so Trojaner, Viren oder andere Einfallstore aktivieren.

Es bleibt unverständlich, dass Facebook es nicht schafft, Fake-Accounts und Links zu Hackerseiten herauszufiltern und unautorisierte Aktionen, wie die Verwendung von unautorisierten Apps zu erkennen und zu sperren. Selbst Meldungen von Fake-Accounts, Hass-Postings und Morddrohungen werden weitestgehend von Facebook ignoriert. 
Mit freundlicher Unterstützung von Google ist es sogar ein Leichtes, Spionage- und Hacker-Apps im Internet zu finden, mit denen es möglich ist, auf die Facebook- und Messenger-Konten zuzugreifen. Allein die Angabe Name des Facebook-Nutzers reicht aus, um das Passwort zurückzusetzen. 

Da die zahlreichen Nutzer die Aufrechterhaltung von Kontakten, das Teilen von Informationen und das Bilden von Netzwerken als elementar wichtig ansehen und noch keine Alternative zu Facebook sehen, sollten zumindest folgende Erste-Hilfe-Maßnahmen angewandt werden:

So können Sie sich schützen

  • Ändern Sie regelmäßig Ihre Passwörter.
  • Verwenden Sie sichere Passwörter mit Groß-/Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen, welche nicht einfach zu erraten sind.
  • Verwenden Sie das Facebook-Passwort nicht für andere Anwendungen.
  • Gehen Sie innerhalb ihres Facebook-Kontos auf Einstellungen > Sicherheit und Login:
    Überprüfen Sie "Wo du derzeit angemeldet bist" und melden sich sich von den Geräten ab, die Ihnen nicht bekannt sind, auch von eigenen Geräten, die sie aktuell nicht mehr nutzen.
  • Aktivieren Sie unter "Erhalte Anmeldungswarnungen bei Logins über unbekannte Geräte" die Benachrichtigung für Facebook und Messenger und wählen Sie eine E-Mail-Adresse aus, welche Sie ggf. auch über ihr Smartphone abrufen können.
  • Nutzen Sie die zweistufige Authentifizierung, welche die Eingabe eines Codes anfordert, falls Sie sich auf einem neuen Gerät anmelden.
  • Informieren Sie die Freunde darüber, sobald Sie den Eindruck haben, dass ihr Konto missbraucht wurde.
  • Nehmen Sie über den Messenger-Chat nur mit Leuten Kontakt auf, denen Sie vertrauen. Über den Chat wird Ihre IP-Adresse mitgeteilt, welche Hackern den Zugriff auf Ihre Daten erleichtert.
  • Sichern Sie ihre Geräte mit einem sicheren Passswort ab - nicht nur den PC, sondern auch das Smartphone
  • Schalten Sie die Einstellung aus, dass man Sie über die Suche nach Ihrer Telefonnr. oder E-Mail-Adresse finden kann.
  • Nutzen Sie nicht die scheinbar tollen Apps, welche ihnen auf Facebook versprechen, ihre Lebenserwartung oder die Herkunft ihres Namens zu verraten. Diesen übermitteln Sie in der Regel auch die Kontaktdaten Ihrer Freunde und ihrer Interessensgebiete.

Diese Tipps können nicht die absolute Sicherheit oder Vollständigkeit versprechen.
Sie helfen jedoch, bei der Nutzung dieses Dienstes vor größeren Schaden bewahrt zu werden.

Quellen zu den Nutzerzahlen:
* Statista.com | Statistiken zu Facebook
** Statista.com | Anzahl der Nutzer von Facebook Deutschland im Jahr 2017 


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