
Rottweil. Seit Oktober ist die Rottweiler Altstadt vorübergehend zum neuen Kindergartenstandort für 32 Kinder aus Neufra geworden. Während der Neubau des katholischen Kindergartens in Neufra entsteht, sind die Kinder in die Räumlichkeiten des ehemaligen Containerkindergartens Hochmauren eingezogen.
Die Übergangslösung ermöglicht es, die Kinder auch während der Bauphase weiterhin gut und zuverlässig zu betreuen. Die bereits vorhandenen Räumlichkeiten in der Altstadt bieten dafür sehr gute Voraussetzungen. Die Kinder konnten ihre neuen Räume schnell kennenlernen und ihren Kindergartenalltag dort aufnehmen.
Und die ersten Wochen zeigen: Die Neufraer Kinder sind in ihrem vorübergehenden Zuhause bestens angekommen. „Wir sind mit den Kindern gut in den neuen Räumlichkeiten angekommen und freuen uns, eine so gute Interimslösung für die Bauzeit erhalten zu haben. Auch unsere pädagogische Arbeit kann an diesem neuen „Wohlfühlort“ wunderbar umgesetzt werden.“
Die Eltern und das gesamte Team freuen sich über den gelungenen Neustart hier in der Rottweiler Altstadt, berichtet die Kindergartenleiterin, Sandra Mayer.
„Auch für die pädagogischen Fachkräfte bietet der Standort gute Bedingungen für die tägliche Arbeit“, ergänzt Sabrina Klostermann vom katholischen Kindergartenträger.
Für die Kinder bringt der vorübergehende Aufenthalt in der Altstadt zugleich neue Eindrücke und Erfahrungen mit sich. Die zentrale Lage bietet viele Möglichkeiten, die nähere Umgebung zu entdecken und das Leben in der Rottweiler Innenstadt unmittelbar kennenzulernen. Damit wird der vorübergehende Standortwechsel für die Kinder auch zu einer spannenden Zeit mit neuen Erlebnissen.
Oberbürgermeister Dr. Ruf freut sich über die gelungene Übergangslösung: „Für uns war wichtig, dass die Kinder während der Bauphase in Neufra weiterhin gut betreut werden können. Dass sie sich hier in der Rottweiler Altstadt so schnell eingelebt haben und sich wohlfühlen, freut uns besonders. Ich wünsche den Kindern und dem gesamten Kindergartenteam weiterhin eine schöne und erlebnisreiche Zeit in ihrem Kindergarten.“
Auch Neufras Ortsvorsteher Markus Halder und Fachbereichsleiter Bernd Pfaff sind mit der derzeitigen Situation sehr zufrieden. Die Kooperation mit der Grundschule in Neufra funktioniert weiterhin bestens. Zudem blickt insbesondere Halder auf das Jahr 2028. Dann soll der Kindergartenneubau der katholischen Kirche in Neufra fertiggestellt sein und neben den beiden Kindergartengruppen dann auch Platz für eine U3‑Betreuung bieten.
„Das wird die Familien mit kleinen Kindern in Neufra sehr freuen“, so der Ortsvorsteher.
Bis dahin bleibt der katholische Kindergarten Neufra während der Bauzeit in den Räumlichkeiten des ehemaligen Containerkindergartens Hochmauren.