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    Z - Das Ende ist erst der Anfang

Z - Das Ende ist erst der Anfang

Die in der Kolumne formulierten Meinungen geben ausschließlich die Auffassung des jeweiligen Verfassers wieder.

Klimawandel ist keine Katastrophe

02.12.2019 von Z - Das Ende ist erst der Anfang
Pedro Sandrini - pexels.com CC0 Creative Commons

Ich verstehe die ganze Hektik nicht.
Es wird Klima-Notstand ausgerufen. Vom beschaulichen Konstanz am Bodensee aus, jetzt sogar aus dem EU-Parlament.
Was soll das?

EIKE ist ein Männer- und Frauenname, aber auch so ein Institut, welches sich zur Aufgabe macht, von den eigentlichen Problemen abzulenken. Probleme gibt es schließlich genug.
Das ist ganz toll, besonders für die, die es finanziell unterstützen. Sie leben von Fossilen und sorgen dafür, dass von uns Menschen schon bald nur noch Fossilien übrig bleiben.
Und besonders viel Arbeit haben sie ja nicht.
Während andere eine teure Marketing-Abteilung bezahlen, Studien finanzieren oder Fachkräften für die Führungsetage horrende Gehälter zahlen müssen, braucht dieses Institut nur wenig Aufwand betreiben.
Die Zahlenschieberei konnte aus der Mottenkiste des amerikanischen Schauspielers, der statt Mickey Mouse Präsident werden durfte, gekramt werden. Und man kann sich auf das Bildungsniveau der Schulen und ihrer Schüler verlassen, die schlau genug sind, Facebook zu bedienen, aber dumm genug blieben, die Zahlen zu hinterfragen, die sie verbreiten.
Und seid doch ehrlich zu euch:
Waren es nicht die Ölkonzerne, die es euch ermöglichen, überall hinzureisen, mit einer Antriebstechnik, die fortgeschrittene Zivilisationen ins Museum verbannt hätte? Doch wer geht heute noch ins Museum?
Wie hätten wir ohne Erdöl all das Plastik erfinden und produzieren können, was jetzt als Nahrungsquelle den Fischen und Walen dient. Sind es nicht die Kohlekonzerne, die euch und eurer Oma wohlige Wärme geliefert haben, während Eskimos den Robben das Fell abziehen müssen, um nicht zu frieren? Jede Aktion gegen Kohlekraft wäre ein Zeichen der Undankbarkeit.

Ja, Facebook ist schon eine trollige Erfindung. Es achtet immer darauf, dass dort keine Nippel zu sehen sind.
Einige Meinungsfreiheits-Fetischisten könnten dann nämlich mit ihren Springerstiefeln auf den Sabber ausrutschen.
Nein ehrlich: Facebook dient ja hohen Interessen.
Den Interessen der Werbekunden, die eure Daten erhalten. 
Im Gegenzug gibt es jede Menge bunte Bildchen von Katzen, skalpierten Kälbchen und Warnungen vor Greta. 
Die aus den Getippe gewonne Werbung liefert uns auch die vielen Produktideen. Wüssten wir ohne die Werbung wirklich, was wir mit all dem Geld anfangen sollen, das uns im Alter fehlen wird?
Auch nimmt es uns die Langeweile. Denn wofür sollte man die 86400 Sekunden des Tages denn besser nutzen, als auf die Timeline des Netzwerkes zu glotzen, in der Hoffnung, etwas sinnvolles zu erhaschen.
Ach ja: Facebook gibt uns das Gefühl geliebt zu werden. Die vielen Freunde, die vielen Likes. Dafür schwimmen wir bei auch die Meinung anderer mit, damit auch die uns mögen. 
Noch was: Facebook zeigt uns die Möglichkeit, dass alles wahr werden kann. Man muss es nur häufig genug posten. Irgendwann glaubt jeder alles. 

War da nicht irgendetwas mit dem Klima?
Nein eigentlich nicht. Denn: Klima gab es schon immer, so steht es auf facebook.
Mal ist es wärmer, mal ist es kälter. Schließlich hatten wir die heutigen Temperaturen bereits vor 3 Millionen Jahren.
Sehen Sie: gab es alles schon einmal, und kein Mensch ist vor 3 Millionen Jahren gestorben.
Mag vielleicht auch daran liegen, dass es zu dieser Zeit auch keine gab.
Ich verstehe nicht, warum man es uns Deutschen nicht gönnt, dass wir Temperaturen wie in den Ländern haben dürfen, in die wir im Urlaub reisen. Wir schuften das ganze Jahr, um wenige Wochen im Süden der Sonne genießen zu dürfen. Das muss ein Ende haben. Wir haben es uns einfach verdient. Wir wollen die Wärme auch bei uns genießen dürfen.
Wir müssen dafür nicht auf die Straße gehen. Wir brauchen nur abzuwarten. Die netten Herren von Exxon, Shell und Chevron haben alles im Griff.

Ich verstehe die ganze Hektik nicht.
Es wird Klima-Notstand ausgerufen.
Schüler verzichten freitags freiwillig auf die Bildung. Statt im Trockenen zu sitzen, ab und und zu der Person an der Tafel zu folgen, stehen sie in diesen Wochen im Nassen, zum Teil bei klirrender Kälte und lassen sich in den sozialen Medien beschimpfen. Sie riskieren eine tödliche Grippe und stehen möglichen Depressionen so nahe.
Wissenschaftler widersprechen der Meinung von Menschen, die mit ihren Geschäftsmodell Milliarden verdienen.
Wer viel verdient, muss ja schließlich alles richtig machen und vor allem alles besser wissen. Vertrauen wir auf die Konzerne.

Stellen Sie sich einmal vor, wir würden jetzt viel Geld in das Klima und in die Umwelt investieren und der Klimawandel bleibt aus.
Da hilft es auch nicht, dass dann womöglich die Luft frischer ist und die Flüsse sauberer sind oder das Obst und Gemüse frei von Pestiziden. Wie sollen unsere Enkel denn selber die Erfahrung machen, die einen bewusst werden läßt:
So kann es nicht weitergehen.

Der Klimawandel ist keine Katastrophe, sondern bietet die Möglichkeit so zu leben, wie wir es vielleicht gar nicht möchten. Sind wir nicht auf Erden, um Erfahrungen zu sammeln?


Achtung: Der Autor hat zuviel Sarkas-Mus gefrühstückt.
Es könnte sein, dass er es nicht so meinte, wie man es verstehen können wollen möchte. 


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