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pixabay CC0 Creative Commons
"Tiere sind mit uns hier. Nicht für uns."

Aufgrund einer Recherche zum Thema Vitamin B12 Supplementation (Artikel hierzu erscheint am 11. Dezember auf meinem Blog) habe ich mich heute mit dem Thema Tierproduktion beschäftigt. Hier darum meine Gedanken dazu: 

Eigentlich sollte man anstatt von Landwirten oder Bauern von Tierproduzenten sprechen. Und anstatt von Bauernhöfen von Tierfabriken. Schließlich werden in Deutschland täglich 2 Millionen Tiere geschlachtet (Quelle: Peta). Wörter wie Landwirtschaft und Tierhaltung rufen friedvolle, harmonische Bilder hervor. Dies ist meiner Meinung nach nicht angebracht. Tiere werden unter Bedingungen die nichts mit ihren Bedürfnissen zu tun haben heran gezüchtet, mit Nahrungsergänzungsmitteln gepäppelt und nach wenigen Wochen oder Monaten bei vollem Bewusstsein getötet (unabhängig ob sie vorher Bio Fressen bekommen haben oder nicht). Das Leben eines Tieres besteht aus Gefangenschaft, Misshandlung (Vergewaltigung um weitere Tiere zu produzieren) und Tod. Ich denke Fleischesser verdrängen dies, und die Tierproduzenten machen das ja auch leicht. Früher (in anderen Ländern auch heute noch) waren Tierköpfe in der Metzgerei sichtbar (und kaufbar). Man sah wo das Fleisch herkam. Heute liegen da nur noch sterile Fleischstücke, über deren Herkunft man sich keine Gedanken mehr machen braucht. Kaum jemand von uns hat schon mal ein Tier beim schlachten schreien hören. Schlachthäuser (ein Wort das nichts beschönigt) sind normalerweise in Stadtrandgebieten und werden nachts beliefert. Wann haben wir Menschen beschlossen, dass wir ein Recht haben andere Lebewesen zu mißbrauchen? Und das für Nahrungsmittel (die der menschliche Körper nicht zum überleben braucht)! Wir glauben Tiere hätten keine Seele, und wir dürfen sie darum wie Sklaven halten. Dabei lieben wir unsere Haustiere und sind überzeugt davon, dass Bello und Schnurri unsere Seelenverwandten sind. Was für eine traurige Diskrepanz. 

Philipp Steuer (Influencer, Autor, Social Media Experte, Keynote Speaker) drückt es so aus: Tiere sind mit uns hier. Nicht für uns. Durch Philipp Steuer bin ich im Januar 2019 übrigens zu veganem Essen übergegangen. Er hat „Veganuar“ (= vegan im Januar) angeboten, und da habe ich mitgemacht. Durch seine Tipps und Rezepte viel es mir leicht umzusteigen. Das gleiche Angebot macht er 2020 wieder. Vielleicht hast Du ja Lust bekommen Dich mit veganem Essen zu beschäftigen. Dann schau doch mal hier vorbei: www.veganuar.de

Viel Spaß bei der Beschäftigung mit diesem spannenden Thema!

Die in der Kolumne formulierten Meinungen geben ausschließlich die Auffassung des jeweiligen Verfassers wieder.

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